IN MEMORIAM GIORDANO BRUNO

Hier finden Sie alles, was Sie eigentlich nicht lesen dürften

„Kulturzeit“ – ohne „Kultur“?

Posted by Gerhard Altenhoff - Januar 11, 2008

Liebes Kulturzeit-Team,
herzlichen Dank für die Sendungen vom 9. und 10.1. 2008. Sie bieten Anlaß, gleich zu mehreren Themata in einer Weise Stellung zu nehmen, die deren innere Verbundenheit aufzeigt.
Merkwürdig, aber am Tag, als Wilhem Busch die Augen für immer schloß, wurde Simone de Bouvoir geboren.
Wilhelm Bush war nicht nur Vater der Comics, in gewisser Hinsicht war er ein Visionär dessen, was unter dem Namen „Weltfrieden“ bekannt geworden, aber noch lange nicht verwirklicht ist. Für mich ist „bewaffneter Friede“ eines der wichtigsten Gedichte der Literaturgeschichte überhaupt:

Ganz unverhofft an einem Hügel
trafen einst sich Fuchs und Igel.
Halt! rief der Fuchs, du Bösewicht,
kennst du des Königs Ordre nicht?
Ist nicht der Frieden längst verkündigt
und weißt du nicht, daß jeder sündigt,
der immer noch gerüstet geht?
Im Namen seiner Majestät:
Geh her und übergib dein Fell! –
Halt! – sprach der Igel, nicht so schnell.
Laß dir erst deine Zähne brechen,
dann wollen wir uns weitersprechen.
Und schnell macht er sich kugelrund,
schließt seinen dichten Stachelbund.
Und trotzt getrost der ganzen Welt –
bewaffnet, doch als Friedensheld.

Es spiegelt die Verteidigungsstrategie der NATO zur Zeit des „Kalten Krieges“ ebenso wider wie die schon zu Buschs Zeiten geübte Verteidigungsstrategie der Schweiz.
Dieses Gedicht wurde von mir auch in meinem Schreiben vom 20.02.2003 an den Chefredakteur der WELT zitiert. – Wer konnte zu diesem Zeitpunkt ahnen, daß kaum 6 Wochen später ein Vers entstand, der von Wilhelm Busch für seinen „Namensvetter“ George Dabbelju hätte gedichtet sein können, aber einen Tag nach meinem 49. Geburtstag, am Tag nach dem „allgmeinem Dienstschluß“ für Saddam Hussein und seine Armee spontan entstand. Die Soldaten des George W. warteten voller Verwirrung in den Straßen Bagdads auf einen Häzuserkampf vom Kaliber .45 Berlin. – Aber es kam niemand:
Ist der Feind weg über Nacht,
bist du um den Sieg gebracht.
Und so war es auch, denn erst seitdem George W. sein „Mission Acclompished“ in die Welt hinausposaunt hatte, begannen die GI zu fallen wie die Fliegen…
Verkehrte Welt.

So verkehrt, wie die Welt, die Simone de Bouvoir mit ihrem „Feminismus“ zu ändern versuchte. Madame de Bouvoir machte den Fehler, dem nahezu jede Philosophin/jeder Philosoph zum Opfer fällt. Sie versuchte, den vorläufigen Endpunkt eines evolutionären Prozesses aus sich heraus zu erklären und die Mißstände, die sich daraus ergaben, zu „bekämpfen“.
Mme. De Bouvoir konnte freilich unsere engsten Verwandten in der übrigen Tierwelt, die Bonobos, nicht kennen. – Hätte sie sie gekannt, ihr Satz: „eine Hure tut’s für Geld, eine Ehefrau für ein Taschengeld“ wäre etwas anders formuliert worden. Bonobofrauen sind nämlich durch die Bank „Prostituierte“. Sie haben keinerlei Bedenken, Sex gegen Nahrung einzutauschen.
Auf der anderen Seite kennen Bonobofrauen keine „Ehe“. Die „Ehe“ als Institution ist mehr als „widernatürlich“. Sie zementiert in allen „großen“ und vielen „kleinen“ Religionen die Stellung der Frau als „Handelsware“.
Es bedarf freilich der Gewalt, um Frauen zur widernatürlichen Unzucht mit unliebsamen Geschlechtspartnern zu zwingen. – In diesem Zusammenhang sei daran erinnert, daß in der Natur durchgängig das weibliche Geschlecht darüber entscheidet, welches „Männchen“ beim Sex „zum Zuge“ kommt. – Die Gewalt, mit der die natürliche weibliche Sexualität unterdrückt wird, reicht bis hin zur Verstümmelung der Geschlechtsorgane.
Es gibt keinen deutlicheren Hinweis darauf, daß der „moderne“ Mensch völlig aus der „Art geschlagen“ ist. Konrad Lorenz sprach von der „Verhausschweinung“ des Menschen; – das „Verkampfhunden des Neandertalers“ dürfte eher zutreffen.
Wenn es einem Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika jemals einfallen sollte, mit seinen Atomwaffen die Welt in die Steinzeit zurückzubomben, dann möchte ich bitte ins Neandertal. Denn die Fellhütten der Neandertaler waren, wie die Behausungen in den vorangegangenen Jahrmillionen der „Menschwerdung“, nichts anderes als Sexclubs.
Ich gehe weit über die Kulturkritik de Bouvoirs hinaus, wenn ich behaupte, daß die Institution „Ehe“ die älteste Menschenrechtsverletzung überhaupt ist. Und das Bild, das am 18.12.2007 die Zeitungen füllte, ist eines der Zeugnisse für die Richtigkeit dieser These. – Was meinen Sie denn, was dem Mädchen in der „Hochzeitsnacht“ widerfuhr? – Marco W. saß dafür im Gefängnis, obwohl seine Partnerin zwei Jahre älter war und durchaus freiwillig mit ihm Sex hatte!

Kultur als „Staatsziel“ ins Grundgesetz?
Diese Frage stellt sich seit dem „Nievenheimer Manifest“ vom 19.12. 2007 nicht mehr. Das Grundgesetz hat gemäß Artikel 146 GG nur noch solange Gültigkeit, bis eine Verfassung in Kraft tritt, die das deutsche Volk in freier Entscheidung beschlossen hat. – Und an dieser Verfassung wird gearbeitet. –Ob es den „Berufspolitikern“, mit denen sich die Redakteure von „Kulturzeit“ immer noch zu unterhalten pflegen, paßt oder nicht.
Es sei mir der dezente Hinweis darauf erlaubt, daß auch die Sendung „Kulturzeit“ in diesem Zusammenhang ein Problem hat: Die Redakteure benutzen die Begriffe „Kultur und „Politik“ ohne jede handhabbare Definition. – Deswegen sind „Kultur“ und „Politik“ jedweder inhaltlichen Manipulation unterworfen. Dabei sind beide Begriffe vor dem Hintergrund der Evolution eindeutig bestimmbar:
Politik ist das Organisieren der Erledigung von Gemeinschaftsaufgaben. – So steht es auch im „Nievenheimer Manifest“ – Wenn Sie fragen, was denn „Gemeinschaftsaufgaben“ seien, so schauen Sie doch bitte einmal im Katalog der „versicherbaren Risiken“ nach.
Kultur ist die Gesamtheit aller erlernten Verhaltensmuster. – Im Hinblick auf diese Begriffsbestimmung der Kultur dürfte mir die Zustimmung des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie sicher sein. – Ich habe dort freilich nicht angefragt, ob ich den Begriff „Kultur“ so definieren darf; dafür brauche ich weder von denen noch von irgend jemand anderem eine Lizenz.

Erst recht brauche ich dazu keine Erlaubnis von dem Mann, den sie ebenso falsch wie ungeniert als „Staatslenker“ bezeichnet haben: Gerhard Schöder. Dessen „Kulturstaatsminister“ Nie da – Rümelin konnte für sich das in Anspruch nehmen, was Ludger Vollmer ungeniert vor dem „Visa“-Untersuchungsausschuß zu Protokoll gegeben hatte:

„Ich war Staatsminister im Auswärtigen Amt. Als solcher war ich dem Herrn Fachminister gegenüber nicht weisungsgebunden und den Mitarbeitern gegenüber nicht weisungsbefugt.“
Ja kann mir denn einmal jemand verraten, wofür der Mann überhaupt Geld gekriegt hat? –

Eigentlich ist der von Ihnen beschworene „Staatslenker“ Schröder eher ein Fall für „NANO“, denn für „Kulturzeit“:
Vor mehr als 50 Jahren berichtete Adolf Portmann in seinem Werk „Das Tier als soziales Wesen“ über folgende Begebenheit, zu der anzumerken ist, daß Ähnlichkeiten mit lebenden oder verstorbenen „Führern“ weder beabsichtigt noch zufällig sind:
„Während der Brunft (Dezember 1952) mußte der sechsjährige α-Schaufler (Albino) abgetan werden, da er einen Spießer und eine Kuh tödlich geforkelt hatte. Das α-Männchen wurde deshalb in Sichtweite der anderen Tiere abgeschossen. Durch den Abschuß entstand im Rudel eine merkliche Entspannung, und bald wurde die α-Stellung vom vierjährigen β-Bock, der regelmäßig mit dem α-Bock gekämpft hatte, eingenommen. Am toten Tier trennte man den Kopf ab, um ihn später im Fell zu präparieren. Das Stück wurde einige Tage für das Rudel unsichtbar in einem benachbarten Schopf aufbewahrt. Nun brachte man den Kopf außerhalb am Gitter des Geheges in der Höhe eines zur Kampfstellung geneigten Kopfes an. Die Geweihzacken wurden zu diesem Zweck in die Maschen des Gitters festgeklemmt. Sobald das Rudel den Kopf wieder erblickte, flüchtete es, soweit das Gehege gestattete. Bald darauf näherte es sich aber vorsichtig dieser Stelle, wobei der neue Leithirsch der Herde voranging. Er patrouillierte in einer Distanz von zwei Metern vor dem Kopf hin und her, indem er ihn seitlich anäugte. Schließlich wendete er sich ihm frontal zu und versuchte mit ihm zu kämpfen. Als aber kein Gegenstoß erfolgte, verzichtete er sehr bald auf diesen „Kampf“, versuchte es noch ein zweites Mal und nahm dann schließlich nie mehr eine Kampfstellung ein. Auch die übrigen Männchen und weiblichen Glieder der Herde wurden nun vom neuen α-Hirsch an den Kopf herangelassen. Sie näherten sich furchtsam, auf eine Distanz von höchstens 50 Zentimeter.
Nun wurden vor dem aufgehängten Kopf, innerhalb des Geheges, in verschiedenen Distanzen Roßkastanien, ihr Lieblingsfutter, ausgelegt. Bis auf eine Entfernung von ein bis zwei Metern wagten sich nun sämtliche Tiere heran, um Kastanien aufzunehmen. Näher wagte sich einzig der neue α-Hirsch. Es konnte also in diesem Fall beobachtet werden, daß vom α-Tier-Symbol (Kopfgeweih) immer noch eine autoritative, Distanz gebietende Wirkung ausging.
Der Kopf wurde dann einige Stunden entfernt und am selben Tag wieder aufgehängt. Das Verhalten des Rudels war ungefähr dasselbe, nur daß diesmal der junge Leitbock es wagte, die Geweihenden seines ehemaligen Rivalen zu beschnuppern.“
Eine Ähnlichkeit mit einem einbalsamierten Papst ist ebenfalls nicht beabsichtigt, aber auch nicht eben zufällig; weil der „Tod“ im limbischen System steckt.
Als „beherrschende Lebensform“ und „rational“ denkender Mensch werden Sie einwenden, so einfach könne es nicht sein, weil sich der Mensch dank seines Denkvermögens von den Tieren erheblich unterscheide.
Ich halte dagegen: „So einfach ist das!“ – Ein von Konrad Lorenz begründeter Zweig der Verhaltenswissenschaften nennt sich „Humanethologie“, die Lehre vom menschlichen Verhalten. Lorenz war auch Mitbegründer der „vergleichenden Verhaltensforschung“. Aber weder Konrad Lorenz noch seine Jünger haben jemals „Organethologie“ betrieben. Sie haben sich lediglich mit dem geäußerten Verhalten der Gesamtorganismen beschäftigt. Demgegenüber beschäftigt sich die „vergleichende Anatomie“ mit den Gemeinsamkeiten und Unterschieden in der Gestaltgebung der verschiedenen Organe. Vergleicht man jedoch das Verhalten der Organe miteinander, so kommt man ohne Schwierigkeiten zu der Feststellung, daß sich das Herz eines Damhirsches dem eines Menschen ähnlich verhält. Dasselbe gilt für Magen, Leber, Darm, Lunge, Niere etc. etc. bis hin zu den Muskeln, Bindegeweben und Knochen. Auch das Gehirn eines Damhirsches verhält sich ähnlich wie ein menschliches Gehirn. Es hat eine kleinere Großhirnrinde, aber es hat ein limbisches System und einen Mandelkern; es verfügt also über die Strukturen, in denen Gefühle „gemacht“ werden.“ (G. Altenhoff, der Schnitter ging über den Jordan, S. 70ff)

Pünktlich zum „Wahlkampfauftakt“ meldet sich der abgeschlagene Kopf der Republik zurück und erhebt Ansprüche auf die Roßkastanien. – Und siehe da, das Rudel, „Medien“ genannt, zollt dem Geweih des Verendeten immer noch den Respekt, den er sich im Leben nicht verdient hatte.

Taryn Simons Bilder zeigen das Verborgene, das nur deswegen nicht offensichtlich ist, weil Propanganda und Demagogie die Aufmerksamkeit vom Wesentlichen ablenken. Was Frau Simons zeigt, sollte man ernst nehmen, wir brauchen eine „Kultur des Hinsehens“, und zwar des genauen Hinsehens – so wie Zille es tat.

Und wenn Klaus Staeck meint, es gäbe keine Künstler mehr, die in die Hinterhöfe hineinblickten, so irrt er. Wenn ich mich recht entsinne, ist der Staeck ebenso Jurist wie ich. – Und ich schätze, daß Collagen, die am Computer entstanden, denen mit Papier, Schere und Uhu geschaffenen durchaus ebenbürtig sind: fotos.web.de/willem.tell/politik „Deutsche Arbeiter! –Die SPD will Euch Eure Villen im Tessin wegnehmen“ – Das war einer der von Staeck entworfenen Slogans. – Damals schon Populismus im besten Schröder-Stil.

Wie der Trick aller Populisten und Demagogen (was ja dasselbe ist) funktioniert, erfahren Sie unter http://advocatusdeorum.wordpress.com/bilderratsel/
Daß es klappt, wußte bereits vor mehr als 2.500 Jahren Aristoteles; – er hatte allerdings trotz seiner psychologischen Studien noch keine Ahnung davon, wie der Trick funktioniert:
Die fünfte Art der Demokratie ist diejenige, in der zwar die bisher genannten Bestimmungen auch gelten, der ausschlaggebende Faktor aber der Wille der Menge ist, nicht das Gesetz. Dies ist da der Fall, wo die Volksbeschlüsse als solche Geltung haben, nicht das Gesetz. Dies ist die Folge der Wirksamkeit der Demagogen. Denn in den Demokratien, wo riach dem Gesetze regiert wird, ist kein Raum für Demagogen, sondern die tüchtigsten Bürger stehen an der Spitze. Wo aber die Gesetze nicht in Geltung stehen, da gedeihen die Demagogen. Denn hier wird das Volk zum Monarchen, indem es ein einheitlicher, aus vielen zusammengesetzter Souverän wird. Denn die Menge ist hier Herr; nicht der einzelne, aber die Gesamtheit. Ob Homer an der Stelle, wo er sagt, „Vielherrschaft sei nichts Gutes1″, diese Art der Demokratie gemeint hat oder eine Verfassung, bei der eine Mehrheit von Gebietern je für sich herrscht, muß dahingestellt bleiben. Ein solches Volk, das tatsächlich Monarch ist, sucht seine Herrschaft in der Weise auszuüben, daß es sich nicht dem Gesetz unterstellt, und wird so despotisch. Bei ihm stehen die Schmeichler in Ehren, und es entspricht unter den verschiedenen Formen der Monarchie der Tyrannis. Deshalb trägt es auch ganz denselben Charakter: beide vergewaltigen die tüchtigeren Bürger, die Volksbeschlüsse sind das, was dort persönliche Befehle sind, und der Demagog und der Schmeichler sind dieselbe Menschenart und entsprechen einander. Beide haben bei beiden die einflußreichste Stellung: die Schmeichler bei dem Tyrannen und die Demagogen bei einem solchen Volke. Diese sind daran schuld, daß die Volksbeschlüsse und nicht die Gesetze den Ausschlag geben, da sie alles vor das Volk bringen. Sie gewinnen dadurch den Vorteil, daß sie großmächtige Herren werden, da das Volk Herr über alles ist, sie selbst aber Herren über die Meinung des Volks; denn die Menge schenkt ihnen Glauben. Erhebt man gegen einen Beamten eine Beschuldigung, so sagt man, das Volk müsse über ihn zu Gericht sitzen, und das Volk nimmt diese Berufung mit Freuden an. Das bedeutet aber den Ruin aller Ämter. Gegen eine solche Demokratie erhebt man offenbar mit Recht den Vorwurf, sie sei keine Verfassung mehr. Denn wo das Gesetz nicht herrscht, besteht auch keine Verfassung. (Aristoteles, Politik, Verfassungsformen)
Ernst Morizt Arndt fügte aus seiner Sicht ergänzend hinzu:

Daß man mir vor dem unschuldigen Worte nicht erschrecke!
Demokrat, demokratisch, Demokratie sind durch die Klänge der letzten zwanzig Jahre und durch den Mißbrauch, den man mit diesen Klängen getrieben hat, für die Herzen und Ohren aller Guten zu einer Art Rattenpulver geworden; in ihnen selbst liegt nichts Abscheuliches, sie beziehen sich allein auf das Große und Allgemeine, was man Volk nennt, und die besten Kaiser und Könige und alle edle Menschen haben ja auch immer nur bekannt, daß sie für das Volk da sind und für das Volk und mit dem Volke regieren. Das Volk ist ebenso heilig, als der Pöbel unheilig ist. Jemand, der wünscht, daß für das Volk und durch das Volk geherrscht werde, heißt Demokrat; jemand, der wünscht, daß durch den Pöbel und mit dem Pöbel geherrscht werde, heiß Ochlokrat. Ein solcher ist redlichen Herzen nicht nur Rattenpulver, sondern sie möchten auch, dass ihm Rattenpulver gegeben würde, damit die Gesellschaft des Ungeziefers los werde, das nur blutige und greuelvolle Taten erzeugen kann.
(EMA, über künftige ständische Verfassungen in Deutschland, 222)
Politischer Unverstand offenbart sich in Reden, Schriften und Anordnungen, in leerer Gedankenlosigkeit, die noch mit Seifenblasen spielen kann, welche gleich Gedanken aussehen, aber keine Gedanken sind; wir sehen immer das Entfernteste und Schimmernde, weil wir das Nahe und Wahre zu sehen nicht den Mut haben. So sehr sind wir von der Würde und Freiheit unserer Altvordern ausgeartet.
(EMA, über künftige ständische Verfasssungen in Deutschland, 200)
– Paul Wazlawick hat dem Thema ein ganzes Buch gewidmet: „Wie wirklich ist die Wirklichkeit?“

Also, liebes Kulturzeit-Team, wie wirklich ist die Wirklichkeit nun wirklich , die von der „Kulturzeit“ dem Zuschauer als „real“ präsentiert wird?

Mit freundlichen Grüßen

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