IN MEMORIAM GIORDANO BRUNO

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Der Stein flog durch das Fenster

Posted by Gerhard Altenhoff - Juli 24, 2007

Mein „Eröffnungsplädoyer“ zum Thema Schöpfung und Evolution beginnt mit den Worten:

 

 

 

Nur ein Steinwurf

 

Jüngstes Gericht!

 

 

 

Ja, ich habe die Krone der Schöpfung kaputt gemacht, mit einem Steinwurf. Aber ich konnte nichts dafür, daß der Stein getroffen hat. Vielleicht habe ich auch den Homo sapiens sapiens[1] auf dem Gewissen, trotzdem kann ich ruhig schlafen. Ich habe Homo sapiens sapiens zwar zu fassen versucht, aber als ich seiner habhaft werden wollte, war er verschwunden wie das Einhorn. (Australopithecus Superbus – der Mensch im Licht nichtlinear-thermodynamischer Evolution)

 

Als ich im Sommer 1999 diese Worte in die Maschine tippte, konnte ich nicht ahnen, daß ich meine „Prozeßrolle“ in diesem Verfahren gründlich verkannt hatte. Im Laufe der Zeit mutierte ich vom vermeintlichen „Angeklagten“ zu einer Art „Chefankläger“. Ich hätte mir auch nie träumen lassen, daß sich irgendwann einmal die Gelegenheit ergeben würde, den Stein, der die Sache ins Rollen gebracht hatte, durch ein offenes Fenster mitten hinein in den Vatikan werfen zu können. Die Gelegenheit ergab sich, als Johannes Paul II. erkrankte. Der himmlische Webmaster traf die Entscheidung, dem Papst eine unmittelbare E-Mail-Adresse zuzuweisen:

 

 


 

[1] Biologischer Name des heutigen Menschen (dt. der weise, weise Mensch)

 

 

 

 

 

Von: souveraen@deutschland.ms
An: redaktion@express.de, leserbriefe@rheinische-post.de
Kopie: heutejournal@zdf.de, info@phoenix.de, info@weltderwunder.de, der.souveraen@gmx.de
Datum: 01.04.05 00:06:27
Betreff: Der Papst und das Ostererdbeben.

 

Inhalt:
Received: from [217.185.247.90] by freemailng5301.web.de with HTTP;
Fri, 01 Apr 2005 00:06:27 +0200
Date: Fri, 01 Apr 2005 00:06:27 +0200
Message-Id: <276110838@web.de>
Der Planet ist pünktlich. – Diese Feststellung wird für Sie zunächst einmal nichtssagend sein. Deswegen bitte ich Sie, folgende Mail genau zu lesen.
Von: souveraen@deutschland.ms
An: johannes_paul_ii@vatican.va
Kopie:
Datum: 28.03.05 00:22:01
Betreff: Genesungswünsche / Osterbotschaft

 

Inhalt:
Received: from [62.134.124.252] by freemailng5302.web.de with HTTP;
Mon, 28 Mar 2005 00:22:01 +0100
Date: Mon, 28 Mar 2005 00:22:01 +0100
Message-Id: <274305517@web.de>

 

Meinen Gruß und meine besten Genesungswünsche zuvor!
Wenn ich richtig gerechnet habe, ist der dritte Tag nach dem Freitag der Montag. Also ist heute (28.3.2005) der Tag der Wiederauferstehung; und damit ist es der Tag der eigentlichen Osterbotschaft:
Stell’ Dir vor, Du suchst nach einem Argument, mit dem Du belegen kannst, daß die Weihnachtsbotschaft „Fürchtet Euch nicht“ mit der „Osterbotschaft“ identisch ist. Und nun stell’ Dir vor, Du schaltest am Karfreitag des Jahres 2005 den Fernseher ein, in dem zufällig auf dem Sender „Phoenix“ (der „Wiederauferstandene“ der griechischen Mythologie!) ein Interview mit Noam Chomsky läuft. Und stell’ Dir vor, Chomsky stellt den Satz in den Raum: „Wenn Du die Leute unter Kontrolle halten willst, mach’ ihnen Angst“. Und nun stell’ Dir vor, genau das ist das „Missing Link“ zwischen der Weihnachts- und der Osterbotschaft. – Du wirst es nicht glauben und sagen: „so ein Zufall.“
„So ein Zufall“, das hätte ich bis vor wenigen Jahren auch gedacht. Aber dieser „Zufall“ steht mit anderen „Zufällen“ in einem bemerkenswerten, wenn nicht gar merkwürdigen Zusammenhang. Die Klammer bilden zwei Erdbeben, die im Abstand von exakt einem Jahr, nämlich am 26.12.2003 und am 26.12.2004 stattfanden. Diese beiden Erdbeben folgten unmittelbar auf zwei Handlungen meinerseits:
Am 25.12.2003 speiste ich die Verklammerung der Evolutionstheorie, der Schöpfungsgeschichte, wie Ovid sie überliefert hat, und des Johannesevangeliums in das Netz der Netze ein:
In nova fert animus mutatas dicere formas
Corpora; di, coeptis – nam vos mutastis et illas –
Adspirate meis primaque ab origine mundi
ad mea perpetuum deducite tempora carmen
(Von den Gestalten zu künden, die einst sich verwandelt in neue
Körper, so treibt mich der Geist. Ihr Götter, da ihr sie gewandelt,
Fördert mein Werk und lasset mein Lied in dauerndem Flusse
Von dem Beginn der Welt bis auf meine Zeiten gelangen)
(Ovid, Metamorphosen)
steht am Anfang der nichtlinear-thermodynamischen Variante der Evolutionstheorie.
Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort, steht an dessen Ende. Sie können es nachlesen unter http://www.bundesadel.de.
Keine 24 Stunden später legte der Planet Erde die Stadt Bam in Schutt und Asche. Eine nach „menschlichen Maßstäben“ uneinnehmbare Festung, die zu allem Überfluß in einem „Gottesstaat“ liegt.
Was sich zu Weihnachten des Jahres 2004 ereignete, entnehmen Sie bitte den nachfolgenden Zeilen. Sie werden sehen, am Ende landen Sie wieder in Bam:
>>Eigentlich sollte Sie der Kern der nachfolgend wiedergegebenen Faxe bereits am 25.12.2004 per E-mail erreicht haben. Technische Schwierigkeiten waren der Grund dafür, daß das nicht geschehen konnte. Heute bin ich dankbar dafür, denn das Ding, das ich ursprünglich in die Welt setzen wollte, pflanzt sich in nahezu wunderbarer Weise selbst fort, es ist damit zwar zur „Propaganda“ geworden, aber nicht ohne auf den Ursprung des Begriffes „Propaganda“ hinzuweisen. Das lateinische Wort „propagare“ bedeutet „sich fortpflanzen“, es bedeutet nicht, Lügen in die Welt zu setzen. Dies vorausgeschickt, betreibe ich gerne Propaganda:
5.1.2005

 

Welt am Sonntag
Via Fax 030 25 91 77 81 1

 

Welt am Sonntag vom 2.1.2005
1.) Dünne Kruste zwischen glühendem Kern und All
2.) Schockwellen aus dem Meer
3.) Würzburg versunken
4.) Welchen Sinn haben Tod und Leiden
5.) Sechs Tage statt Millionen Jahre
6.) Menschen – die ewigen Säuglinge
7.) El Niño stoppt Hitlers Armeen
8.) Echte Intelligenzbestien

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

Ich kann verstehen, wenn Sie sich die Augen reiben angesichts eines Leserbriefes, der zu gleich acht scheinbar zusammenhanglosen Artikeln einer einzigen Ausgabe der WELT AM SONNTAG Stellung nimmt. Wenn Sie sich die Augen genügend gerieben haben und wieder klar sehen können, werden Sie nach der Lektüre dieses Schreibens die Zusammenhänge erkennen.
Nachdem nunmehr feststeht, daß der Tsunami vom 26.12.2004 so gut wie alle Länder der sogenannten „zivilisierten“ Menschheit getroffen hat, muß ich mich ernsthaft fragen, ob Euch da nicht jemand zeigen wollte, wie klein und unbedeutend der Mensch im Verhältnis zum planetaren Gesamtsystem ist, auf dem, mit dem und von dem er lebt. Die Frage hat ihren Ausgangspunkt im „Weihnachtsbeben“ von Bam (Iran), das am 26.12.2003 einen sogenannten „Gottesstaat“ schwer traf und in einem Weihnachtsgruß, den ich 2004 per E-Mail übermitteln wollte, dies aber nicht konnte, weil mein W-Lan-Router seinen Dienst versagte. Daß das zweite Weihnachtsbeben in Folge die Menschheit als „globales Dorf“ hinstellen würde, hatte ich zwar geahnt, aber beim Abfassen des nachfolgend wiedergegebenen Fax nicht gewußt:

 

Dormagen, 28.12.04

 

DIE WELT
Via Fax 030 25 91 71 60 8

 

WELT KOMPAKT
Via Fax 030 25 91 73 99 9

 

Es gibt schon merkwürdige Dinge: Im Zusammenhang mit der „Flutkatastrophe“ schlug ich bei Frank Press/Raymond Siever „Allgemeine Geologie“ wegen der Einzelheiten des Wesens der Richter-Skala auf und stolperte über folgende Worte:
„Gischtend und schäumend schwoll das Meer im Hafen an, und die Schiffe, die vor Anker lagen, zerschellten. Flammen- und Aschenwirbel erfüllten die Straßen und Plätze; die Häuser stürzten ein, die Dächer brachen auf die Grundmauern nieder, und die Fundamente barsten. Dreißigtausend Einwohner jeden Alters beiderlei Geschlechts wurden unter den Trümmern begraben und zermalmt.“ (Voltaire, Candide, aus dem Französischen von Walter Widmer; Deutscher Taschenbuchverlag, 1980) – Im Anschluß an dieses Zitat führen die Autoren aus:
„Voltaire beschrieb die zerstörenden Auswirkungen eines Erdbebens anhand detaillierter Berichte über das große Erdbeben von Lissabon. Dieses Erdbeben, bei dem 30.000 Menschen umkamen, ist nicht nur wegen seiner tragischen Folgen unvergessen, sondern auch, weil es für die beginnende Aufklärung eine entscheidende Rolle gespielt hat – jene Epoche, in der kirchliche Dogmen und Aberglaube zunehmend durch Beobachtung und vernünftige Erklärung von Naturereignissen ersetzt wurde. „ – Bei Press/Siever findet sich ein Kupferstich aus Lotters geographischem Atlas von 1755, der die Zerstörung von Lissabon durch das Erdbeben und den Tsunami vom 1. November 1755 darstellt.
Weder erwarte ich es, noch würde ich auch nur darauf wetten, daß das 2. Weihnachtsbeben in Folge zu einem „Umdenkungsprozeß“ führen wird, in dem der Mensch sein Verhältnis zur Natur grundlegend ändert. Es wäre freilich an der Zeit.
Noch am 25. Dezember 2004 saß ich an folgendem Entwurf Entwurf einer Mail, die ich nicht loswerden konnte, weil WLAN-Router auch nicht immer das tun, was die Werbung verspricht. Eigentlich sollte folgende Botschaft an die Redaktionen bis hin zu deutsch@vatiradio.va und ornet@ossrom.va gehen:

 

Liebe „Brüder“ und „Schwestern“,
eigentlich hatte ich ja nur vor, Ihnen ein frohes Weihnachtsfest zu wünschen. Dann aber kam mir der Fernsehpfarrer Fliege in die Quere. Vor einigen Tagen flimmerte eine „Fliege“-Sendung über den Bildschirm, in der über die Begegnung von Menschen und Engeln berichtet wurde. In diesem Zusammenhang fiel mir ein, daß in der Weihnachtsgeschichte ein Engel eine Rolle spielt, die in der Konzentration des Weihnachtstrubels auf die Person Jesu ein wenig unter die Räder gekommen ist. Bei näherer Betrachtung spielt dieser Engel sogar die Hauptrolle im Weihnachtsgeschehen, denn er spricht:
„FÜRCHTET EUCH NICHT!“
Das ist die eigentliche Weihnachtsbotschaft: „Fürchtet Euch nicht vor Gott, dem Herrn, denn der will Euch nicht ans Leder“.
Das „Bild des Jahres“ zeigt ein Kind aus dem Sudan, und zwar ein Kind, um das sich weder die geweihten noch die bewaffneten Hüter der Menschenrechte und der Nächstenliebe kümmern.
Vor diesem Hintergrund halte ich die Zeit für gekommen, mit Nachdruck an den soeben genannten Kern der Weihnachtsbotschaft zu erinnern.
Den Nachdruck erzeugen:
Erstens eine Pressemitteilung der Max-Planck-Gesellschaft aus dem Jahre 1999. Darin wird mitgeteilt, daß alle lebenden Menschen so eng miteinander verwandt sind, daß sie als „Brüder“ und „Schwestern“ angesehen werden müssen, Über diese Pressemitteilung bin ich gewissermaßen „gestolpert“, denn ich hatte sie nicht gesucht. Sie kam so unaufgefordert auf mich zu wie ein Schreiben vom Finanzamt, lehrte mich aber, daß „Gottes Sohn“ bzw. „Gottes Tochter“ jeden Tag geboren werden. Derzeit hat Jesus rund sechs Milliarden Brüder und Schwestern. Meines Wissens hat Jesus auch zu keiner Zeit einen „Alleinvertretungsanspruch“ darauf erhoben, Gottes Sohn zu sein.
Zweitens eine Art „Formular“ das mir unter 200.000 Cliparts ähnlich unaufgefordert und noch überraschender entgegensprang. Es handelt sich dabei um ein Diagramm, das die Dreifaltigkeit Gottes verdeutlichen soll. Wie es in einem Formular üblich ist, brauchte ich nur drei Worte einzusetzen, und schon war die Evolution kraftschlüssig mit Gott verbunden – Es hat allerdings noch mehr als ein Jahr gedauert, bis mir dämmerte, daß sich dahinter die Erneuerung der Weihnachtsbotschaft verborgen hatte. Und wieder waren es nur drei Worte, die ich einfach in das vorgegebene Formular einsetzte. Schauen Sie nach! (siehe Anhang)
Wenn Sie mich fragen, kann ich Ihnen nur empfehlen, die „besinnliche Zeit“ zwischen den Jahren dazu zu nutzen, zur Be-Sinnung zu kommen. – Aber Sie brauchen mich nicht zu fragen und auch nicht zur Be-Sinnung zu kommen. Sie können weitermachen wie bisher. Die Wege liegen fest, die Entscheidung, welchen Sie gehen wollen, liegt bei Ihnen.
(Nachfolgend ist der Inhalt der Pressemitteilung des MPI wiedergegeben, Sie finden es auch als html-Datei im Anhang)
PRI B 17/99 (63) 4. November 1999
Kam der moderne Mensch durch ein „Nadelöhr“?Die heutige Menschheit fing ganz klein an / Schimpansen sind genetisch wesentlich vielfältiger als Menschen zeigen neue DNA-AnalysenSeit kurzem zählt man sechs Milliarden Menschen auf der Erde – verteilt über alle Kontinente sowie auf unzählige, nach Hautfarbe, Sprache, Religion, Kultur und Geschichte unterscheidbare Gruppen. Doch diese bunte Vielfalt ist nur „Fassade“. Denn auf molekulargenetischer Ebene, das zeigen jüngste Analysen an Schimpansen (Science, 5. November 1999), durchgeführt am Leipziger Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie, bietet die Menschheit ein überraschend einheitliches, geradezu „familiäres“ Bild: Verglichen mit ihren nächsten tierischen Verwandten, den Schimpansen, sind alle derzeit lebenden modernen Menschen immer noch „Brüder“ beziehungsweise „Schwestern“…Eine neue Studie aus dem Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig läßt folgern, daß Schimpansen-Unterarten im Vergleich zum Menschen eine höhere genetische Vielfalt haben – eine Feststellung, die früheren Forschungsergebnissen über die genetische Diversität von Schimpansen widerspricht. Diese Forschungsergebnisse haben Auswirkungen auf eine Reihe heftig debattierter Fragen, die vom Ursprung des modernen Menschen bis hin zum Schutz der Menschenaffen reichen. Die Untersuchungen untermauern auch die Theorie, daß kulturelle Unterschiede zwischen Schimpansenpopulationen wahrscheinlich nicht das Ergebnis einer genetischen Variation zwischen diesen Gruppen sind. Die Molekulargenetik macht es heute möglich, die Entwicklungsgeschichte von Lebewesen zu rekonstruieren. Grundlage dieser „molekularen Ahnenforschung“ ist die Tatsache, daß die Erbinformationen an Desoxyribonukleinsäure – kurz DNA – gebunden sind: an lange Kettenmoleküle, die ähnlich einer Schrift aus nur vier verschiedenen Bausteinen, den Nukleotiden oder „genetischen Buchstaben“, zusammengesetzt sind.Im Zug der Vererbung werden „Abschriften“ dieser molekularen Texte von einer Generation an die nächste weitergegeben. Doch dabei treten Mutationen auf, sozusagen „Kopierfehler“, und zwar mit einer für jede Spezies ziemlich konstanten Häufigkeit. Anhand vergleichender Sequenzanalysen – das heißt, aus der Zahl der molekularen Abweichungen innerhalb jeweils entsprechender DNA-Abschnitte – lassen sich deshalb die entwicklungsgeschichtlichen Abstände und Verwandtschaftsverhältnisse zwischen verschiedenen Lebewesen ermitteln.Nach diesem Prinzip bestimmten und verglichen Prof. Svante Pääbo, Direktor am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig, und seine Mitarbeiter die genetische Variationsbreite von Schimpansen und Menschen. Als „Vergleichstext“ zogen sie dafür jeweils einen Abschnitt auf dem X-Chromosom heran, eine als Xq13.3 bezeichnete Sequenz. Sie untersuchten damit erstmals die DNA im Zellkern – im Unterschied zu früheren Analysen, die sich auf die DNA in den Mitochondrien bezogen. Die Mitochondrien-DNA weist höhere Mutationsraten auf als die DNA des Zellkerns und zeigt demnach evolutionäre Ereignisse auf kürzeren Zeitskalen.Das mag mit ein Grund dafür sein, daß Pääbo und seine Mitarbeiter zu überraschenden, neuen Einsichten gelangten, die zum Teil älteren Befunden widersprechen. Die Forscher analysierten die Xq13.3-Sequenz von drei Unterarten der Schimpansen in Ost-, Zentral- und Westafrika sowie ihrer nahen Verwandten, den Bonobos. Ebenso wurde die Xq13.3-Sequenz von insgesamt 70 Menschen untersucht, die allen großen Sprachgruppen auf der Erde angehörten.Das bedeutsamste Ergebnis dieser Vergleiche: Die Xq13.3-Sequenz wies bei den Schimpansen eine fast viermal so hohe Variabilität und damit ein fast dreimal so hohes Alter auf wie der entsprechende DNA-Abschnitt beim Menschen. Oder anders ausgedrückt: Zwei beliebig ausgewählte Menschen, die unterschiedlichen Sprachgruppen irgendwo in der Welt angehören, sind miteinander enger verwandt als zwei Schimpansen, die geographisch nahe nebeneinander in Afrika leben.Diese erstaunlich geringe genetische Variabilität und ungemein enge Verwandtschaft aller Menschen läßt sich am einfachsten durch einen evolutionären „Flaschenhals“ erklären: durch eine Art „Nadelöhr“ auf dem Entwicklungsweg des heutigen modernen Menschen. Dieser Engpaß dürfte erst vor vergleichsweise kurzer Zeit, vor einigen hunderttausend Jahren, durchschritten worden sein – und damit lange nach der vor etwa fünf Millionen Jahren erfolgten Abspaltung der Hominiden von den Schimpansen.Noch vor dieser Schlüsselstelle zweigten alle älteren Nebenlinien der Hominiden, darunter auch der Neandertaler, vom Entwicklungsweg ab. Und nur eine vergleichsweise kleine Population, vielleicht Überbleibsel eines vorhergehenden Zusammenbruchs, passierte schließlich den Flaschenhals, der zum heutigen, modernen Menschen führte – der dann in der Folge alle älteren „Hominiden-Modelle“ aus dem Feld schlug.Weitere Ergebnisse aus der Analyse der Xp13.3-Sequenz betreffen die Beziehungen zwischen Schimpansen und Bonobos. Diese beiden getrennten Arten stehen sich offenbar näher als man bislang aufgrund anderer DNA-Analysen annahm: Einige Unterarten von Schimpansen sind genetisch voneinander weiter entfernt als jeweils vom Bonobo – ein Zeichen dafür, daß beide Primaten erst vor relativ kurzer Zeit getrennte Entwicklungswege eingeschlagen haben.Außerdem schließt man aus der breiten genetischen Diversität innerhalb von Schimpansengruppen, daß „kulturelle“ Unterschiede zwischen solchen Populationen nicht genetisch begründet, sondern durch kulturelle Evolution bedingt sind – sich also ähnlich wie beim Menschen durch Tradition, durch Weitergabe erlernten Verhaltens, ausgeprägt haben.Als nächstes Forschungsvorhaben wollen die Wissenschaftler am Max-Planck-Institut in Leipzig auch die Xp13.3-Sequenz anderer Primaten, etwa der Gorillas oder Orang-Utangs, unter die Lupe nehmen. Die Frage ist, ob diese Primaten in puncto genetischer Variabilität mehr dem Schimpansen oder dem Menschen ähneln – ob also der moderne Mensch oder der Schimpanse unter den Primaten der „Sonderfall“ ist…Originalarbeit: Kaessmann, H., Wiebe, V., Pääbo, S. „Extensive Nuclear DNA Sequence Diversity Among Chimpanzees.“ Science 5 November 1999 Weitere Auskünfte erhalten Sie gern vonProf. Svante PääboMax-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie, LeipzigTelefon: (03 41) 99 52 – 500Fax: (03 41) 99 52 – 2 01e-mail: paabo@eva.mpg.deImpressum: Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.PressereferatPostfach 10 10 6280084 MünchenTel.: 089/2108-1275, Fax: 089/2108-1207e-mail: presse@mpg-gv.mpg.de, Internet: http://www.mpg.dePressesprecher: Dr. Bernd WirsingBiologie, Medizin: Dr. Christina Beck, Walter Frese, Beatrice FroeseChemie, Physik, Technik: Eugen Hintsches (Chef v. Dienst), Dr. Andreas TrepteGeisteswissenschaften:Dr. Bernd WirsingISSN 0170-4656

 

Die erste Version, in der die drei Prinzipien der Evolution noch mit „Kommunikation, Kooperation und Harmonie“ bezeichnet werden und eine andere räumliche Anordnung aufweisen, fand ihren Weg ins Internet am 25.12.2003. Keine 24 Stunden später lag die Stadt Bam (Iran) in Schutt und Asche.
Die Umstände, die dazu führten, daß das Dreifaltigkeitsdiagramm erst am 25.12.2003 ins Netz gehen konnte, waren so merkwürdig, daß ich sie in meine „Bilanz der Zufälle“ noch nachträglich einbezogen habe, die Sie unter http://www.bundesadel.de „Dial 9-11“ finden.
Diesmal war der Planet überpünktlich, er hat mich gewissermaßen überholt: Es war mir nur gelungen, zwei Exemplare des ergänzten Dreifaltigkeitsdiagramms als Weihnachtskarte abzusetzen. Der Planet hat dieser Botschaft ein Gesicht verliehen und zeigt, wenn man die allgemeine Hysterie und Übertreibung „Jahrhundertkatastrophe“ etc wegläßt, wie gnädig der Planet im Gegensatz zum Menschen ist. Das ergibt sich unmittelbar aus den Eigenschaften der sogenannten Richter-Skala:
„Die Magnitude ist ein logarithmisches Maß für die Stärke eines Erdbebens. Wenn sich die Magnitude um 1 erhöht, bedeutet das eine Zunahme der Amplitude einer Bodenbewegung (oder der seismischen Wellen) um den Faktor 10. Folglich erzeugt ein Erdbeben der Magnitude 6 Bodenbewegungen, die zehnmal größer sind als bei einem Beben der Magnitude 5. Die Energie, die in Form seismischer Wellen freigesetzt wird, nimmt sogar um den Faktor 33 für jede zusätzliche Magnitude zu.“ (Press/Siever, Allgemeine Geologie, 1995 S. 414)
1000 Tonnen Sprengstoff erzeugen ein Erdbeben der Magnitude 4. Beim 2. Weihnachtsbeben lag die Magnitude bei 9. Wenn mein Taschenrechner nicht versagt hat, wurde dabei eine Energie freigesetzt, die 39.135,353 Megatonnen TNT entspricht (1 Megatonne ist gleich 1 Million Tonnen). Mutter Erde hat hier mit der Sprengkraft von 39.135.353.000 t TNT auf den Tisch gehauen. In Zehn Zentner-Bomben ausgedrückt, sind das achtundsiebzig Milliarden zweihundertsiebzig Millionen Siebenhundertsechstausend Bomben. – Selbst wenn auf der Welt jede Sekunde eine Zehn-Zentner Bombe vom Band rollen würde, man käme in 30 Jahren nicht einmal auf eine Milliarde Exemplare!
In Anbetracht der freigesetzten Energie ist die Zahl der Todesopfer nachgerade lächerlich. 57.000 Tote – das war im Zweiten Weltkrieg mitunter die „Tagesproduktion“ der alliierten Luftstreitkräfte!
Die „schlimmste Naturkatastrophe aller Zeiten“ ist nicht einmal eine Katastrophe, denn in der Natur gibt es keine Katastrophen. Eine Katastrophe in diesem Zusammenhang ist allenfalls die Reaktion unserer Politiker auf ein stinknormales Ereignis im ununterbrochenen Gestaltungsprozeß unseres Heimatplaneten: Sie sind unfähig, mit den Herausforderungen der Natur fertig zu werden. Es ist wie eine kleine Offenbarung: Am 26.12.2004 flitzten die Beileidstelegramme an die Regierungen der „betroffenen“ Staaten durch die Kabel. Nun stellt sich heraus, auch „Deutsche“ zählen zu den Opfern. Welch ein Wehgeschrei wird da in Berlin angestimmt von denen, denen Einzelschicksale am Arsch vorbeigehen! – Und sie erweisen sich als unfähig, Politik zu machen – wenn man Politik definiert als das Organisieren der Erledigung von Gemeinschaftsaufgaben.
Wie der Zufall es so will, läuft gerade im WDR – Fernsehen die „Luftschlacht um England“. Diese, ich will es einmal so ausdrücken, war der Auftakt zur Jahrmillionen-Katastrophe, die über die Menschheit hereinbrach. Sie verdeutlicht zudem den Unterschied zwischen Mensch und Natur: Die Natur fragt nicht nach Paß und Nationalität, wenn Sie den Sensenmann in Marsch setzt.
Mit einer Neufassung des Jesus-Zitats „was ihr getan habt einem meiner geringsten Brüder, das habt ihr mir getan“ möchte ich Sie mit Ihrer Entscheidung über den einzuschlagenden Weg alleine lassen: „Was einem einzelnen Menschen zustößt, berührt die gesamte Menschheit. Und die gesamte Menschheit hat die Lasten zu schultern, die zur Beseitigung des Schadens erforderlich sind.“
Da fällt mir gerade ein – und nun möchte ich wirklich zum Schluß kommen – daß als größte Gefahr für die Helfer Landminen gelten. Gehen wir einmal davon aus, daß eine Mine ein Kilogramm Sprengstoff enthält. Dann braucht man zur Erzeugung eines Erdbebens der Magnitude 9 weit über 39 Billionen Landminen. Angesichts dieser Größenordnung ist es durchaus verfehlt, ein „Gott, sei uns gnädig“ zu flehen, angesichts dieser Größenordnung wäre es angebracht zu konstatieren: Gott ist uns gnädig. Wenn wir uns weiter so danebenbenehmen, kann die Frage nur lauten: Wie lange noch?
Mit freundlichen Grüßen
(Ende des Zitats)
Ich darf an dieser Stelle meine soeben zitierten Worte wiederholen: „Wie der Zufall es so will, läuft gerade im WDR – Fernsehen die „Luftschlacht um England“. Diese, ich will es einmal so ausdrücken, war der Auftakt zur Jahrmillionen-Katastrophe, die über die Menschheit hereinbrach. Sie verdeutlicht zudem den Unterschied zwischen Mensch und Natur: Die Natur fragt nicht nach Paß und Nationalität, wenn Sie den Sensenmann in Marsch setzt.“ Die Bilder aus Südostasien zeigen es mehr als deutlich, nicht nur bei der Geburt sind alle Menschen gleich; der Tod macht sie so gleich, gleicher geht’s nicht. Die gefundenen Leichen sind kaum zu identifizieren, demzufolge können sie auch nicht eindeutig einer „Religion“ zugeordnet werden. Da fanden Menschen ein „nasses“ Grab oder ein Massengrab, die unter „ordnungsgemäßen“ Umständen niemals auf diese Weise hätten „bestattet“ werden dürfen. – Spuken die jetzt, finden deren Seelen keine Ruhe? – Oder ist die „ordnungsgemäße Bestattung“ vielleicht ein Bedürfnis der Lebenden? – Ich persönlich bevorzuge die zweite Variante. Die Lebenden brauchen das Abschiedsritual, nicht die Toten.
„Die Natur fragt nicht nach Paß und Nationalität, wenn Sie den Sensenmann in Marsch setzt.“ Das 2. Weihnachtsbeben bestätigt diesen Teil meiner Aussage. Allerdings muß ich mich bezüglich des ersten Teils korrigieren. Die „Luftschlacht um England“ war nicht der Auftakt zur „Jahrmillionen-Katastrophe“. Die Jahrmillionen-Katastrophe hatte ihren Ursprung in der Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten von Amerika. Diese löste einen „geistigen“ Tsunami aus, der die französische Revolution zur Folge hatte, die ihrerseits den Ursprung des globalen „Völkermords auf Gegenseitigkeit“ bildet, der bis heute andauert. Kein vom Planeten Erde selbst hervorgerufenes Ereignis hat jemals so viele Menschen in den Tod getrieben wie die Idee von der „Nation“. Die „Aufteilung“ der Menschheit in „Nationen“ spiegelt sich in der „Aufschlüsselung“ der Toten und der „Trauerbeflaggung“ wider. Am 26.12.2004 kamen weder Horst Köhler noch Gerhard Schröder auf die Idee, Trauerbeflaggung für die Opfer des Tsunamis anzuordnen. Ein Beileidstelegramm an die Regierungen der betroffenen „Staaten“ reichten allemal aus. Dieses Verhalten zeigt, und ich unterstreiche das: den Verfassern solcher Beileidstelegramme geht das Schicksal der Betroffenen am Arsch vorbei! Die Toten haben von einer zugesagten Soforthilfe nichts. Die Lebenden brauchen sie. Es sind mindestens eine Million Menschen obdachlos und haben ihre Existenz verloren. Die „Soforthilfe der Bundesregierung“ teilt jedem Obdachlosen in der Region E 20,– zu. – Sehr großzügig. Soll davon auch noch der Wiederaufbau finanziert werden?
Wenn Sie sich recht erinnern, ist der Begriff „Jahrhundertflut“ schon anläßlich des Oder-Hochwassers verwendet worden. Dieses Ereignis war um einige Magnituden kleiner als der Weihnachts-Tsunami. Dennoch war die Hilfsbereitschaft groß. Bereits zum damaligen Zeitpunkt war ein wissenschaftlicher Beleg dafür erbracht worden, daß es angesichts derartiger Ereignisse keinerlei „Spendenaufrufe“ bedarf, um der Hilfsbereitschaft auf die Sprünge zu helfen. Diese ist vielmehr tief in der menschlichen Natur verankert. Wenn Sie wollen, können Sie auch das unter http://www.bundesadel.de nachlesen. Und zwar unter „Zum Nach-Denken“/ „Die Flut und die Ebbe“.
Man hört in den Reden der Politiker von einer Katastrophe, deren Ausmaß die Grenzen des Vorstellbaren überschreite. Das ist falsch. Man kann jedem Ereignis, das als Katastrophe wahrgenommen wird, eine Magnitude zuordnen. Man braucht nur einen endlosen Streifen Papier und einen Bleistift. Für jeden Toten macht man auf diesem Streifen einen Strich, und zwar im Abstand von einem Millimeter. Gehen wir der Einfachheit halber von 150.000 Toten anläßlich des 2. Weihnachtsbebens aus. Unsere Strichliste ist 150 Meter lang. Die Strichliste der Toten des 2. Weltkrieges ist schon 55 km lang, sie reicht vom Düsseldorfer Schloßturm bis zum Kölner Dom. Rechnet man die Opfer des Experiments „Sozialismus“ hinzu, die auf 80.000.000 geschätzt werden, verbindet die Liste den Schloßturm mit dem Deutschen Eck in Koblenz. – Wohlgemerkt: nicht Luftlinie, sondern Straßenkilometer! – Übersteigt nun die zweite „Jahrhundertflut“ in diesem Jahrzehnt tatsächlich die Grenzen von „unser aller Vorstellungsvermögen“ (Zitat G. Schröder)?
Ich glaube nicht. Um allein die Zahl der Kriegstoten des 2. Weltkriegs zu erzeugen, benötigen „Naturkatastrophen“ vom Ausmaß des 2. Weihnachtsbebens, vorausgesetzt, sie treten regelmäßig einmal jährlich auf, mindestens 366 Jahre.
Der Bifurkationspunkt in der Weltgeschichte, der die Menschheit in die erste „Globalisierung“ schlittern ließ, ist leicht auszumachen: Der 4. Juli 1776. Es war die Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten von Amerika. Sie war das Beben, das den Tsunami des globalen Bürgerkrieges auslöste, der bis heute andauert. Die Menschheit wurde in eine Vielzahl von „Nationen“ zerschlagen und die Welt in ein globales Vernichtungslager verwandelt. Der Krieg wurde zum Völkermord auf Gegenseitigkeit. Auschwitz ist seitdem überall.
Wie lange würden jährliche „Jahrhundertfluten“ der gegenwärtigen Größenordnung wohl brauchen, um auf die Summe der seit dem 4. Juli 1776 durch Einwirkung „staatlicher Gewalt“ Getöteten zu kommen?
„Würzburg versunken?“ – Zahlenmäßig ja, intentionsmäßig nein! – Wenn Sie vom Blitz erschlagen werden, wenn Sie in einen Fluß fallen und ertrinken, sind Sie nicht „gemeint“. Sie sterben, weil Sie an einem Ort sind, an dem ein ganz gewöhnliches Naturereignis stattfindet. Demgegenüber waren die Menschen, die bei den Angriffen auf Würzburg, Hamburg, Schweinfurt, München, Köln, Düsseldorf, Rostock, Essen, Dortmund, Berlin etc. sterben mußten, durchaus „gemeint“. Hinter jeder Fliegerbombe, hinter jeder MG-Salve steckt jemand, der die Absicht hat, andere Menschen zu töten. Das ist der Unterschied: nicht ein einziges der „Flutopfer“ mußte sterben, weil es ein Mensch war, der im Zeitpunkt des Todes einen „falschen“ Paß hatte. Im zweiten Weltkrieg mußten die Würzburger ihr Leben lassen, weil sie aus Sicht der Bomberpiloten den „falschen“ Paß hatten. Mit anderen Worten: Im Gegensatz zu den Menschen, die Kriege anzetteln, „fordert“ die Natur keine „Todesopfer“. Die Verwendung dieses Begriffes weckt falsche Vorstellungen, ist jedoch ein Hinweis darauf, daß wir sprachlich geradezu genötigt sind, nichtlinear-dynamischen (chaotischen) Systemen „menschliche“ Eigenschaften anzudichten:
„(…)wir lassen das Feuer wüten, den Sturm toben, den Fluß über die Ufer treten. An der Nordseeküste holt sich der „Blanke Hans“ gelegentlich seine Opfer, Vulkane „speien“ Feuer. Und die Evolution „schafft“ Lebewesen.
Wenn wir uns also mit Dingen „befassen“, die wir nicht „begreifen“ können, billigen wir ihnen nahezu automatisch eine Subjektqualität zu, sie werden als handelnde Person wahrgenommen. Auch hier stehen wir wieder nicht allein da; Sie haben es am Beispiel der Schimpansen gesehen, die wütend auf den „Wettergott“ losgegangen sind.
Von der Personifizierung können wir nicht einmal lassen, wenn es um komplexe Strukturen und Zusammenhänge geht, die der Mensch selbst erst geschaffen hat. Wir reden davon, „der Krieg“ sei der Vater aller Dinge; „die Technik“ versage hin und wieder. Ob Wirtschaft, Politik, Medizin, Justiz oder Gesellschaft. All diesen Dingen, die wir nicht unmittelbar „fassen“ können, verleihen wir den Status einer Persönlichkeit. Sie können das ganz einfach daran feststellen, daß man diesen „Personen“ für alles Mögliche und Unmögliche die „Schuld“ in die Schuhe schieben kann.“ (G. Altenhoff, Australopithecus Superbus Procrustes – Der Mensch – ein Hologramm der Evolution, unv. Manuskript, 2001)
Wenn Colin Powell meint, er hätte ein solches Ausmaß der Zerstörung noch nie gesehen, sollte er einmal darüber nachdenken, daß „sein“ Präsident mit wesentlich geringerem Energieaufwand einen um einige Magnituden größeren Schaden verursachen und mehr Menschenleben „fordern“ kann als alle bekannten Erdbeben, Tsunamis und Vulkanausbrüche zusammen. Er braucht bloß auf den „roten Knopf“ zu drücken. Und es wird die treffen, die aus Sicht „Amerikas“ den „falschen“ Paß besitzen.
Bezüglich der Verwendung von ungerechtfertigten Superlativen stehen sich Politik und Presse in nichts nach, was zu erheblichen Fehlvorstellungen führen kann. Ein Phänomen, das bereits Konfuzius vertraut war:
(Der Schüler) Zi-lu sprach zu Konfuzius:
„Wenn Euch der Herrscher des Staates Wei die Regierung anvertraute – was würdet Ihr zuerst tun?“
Der Meister antwortete: „Unbedingt die Namen richtigstellen.“
Darauf Zi-lu: „Damit würdet Ihr beginnen? Das ist doch abwegig. Warum eine solche Richtigstellung der Namen?“
Der Meister entgegnete: „Wie ungebildet du doch bist, Zi-lu! Der Edle ist vorsichtig und zurückhaltend, wenn es um Dinge geht, die er nicht kennt.
Stimmen die Namen und Begriffe nicht, so ist die Sprache konfus. Ist die Sprache konfus, so entstehen Unordnung und Mißerfolg. Gibt es Unordnung und Mißerfolg, so geraten Anstand und gute Sitten in Verfall. Sind Anstand und gute Sitten in Frage gestellt, so gibt es keine gerechten Strafen mehr. Gibt es keine gerechten Strafen mehr, so weiß das Volk nicht, was es zu tun und was es lassen soll. Darum muß der Edle die Begriffe und Namen korrekt benutzen und auch richtig danach handeln können. Er geht mit seinen Worten niemals leichtfertig um. (Konfuzius Gespräche XIII,3).
Stellt man die Namen und Begriffe richtig, ergibt sich ein vollkommen anderes Bild des Planeten auf dem, mit dem und von dem wir leben:
Die Erde ist eine flüssige Kugel, deren Oberfläche aus einem Hauch gefrorenen Gesteins besteht. (Die Begriffe „Schmelzpunkt“ und „Gefrierpunkt“ hängen allein vom Blickwinkel ab.) Alles ist in Bewegung, der Mensch hat gegenüber dem Planeten keinen Anspruch auf gleichbleibende Verhältnisse.
Die „Schockwellen aus dem Meer“ bieten nach dem oben Gesagten keinen Anhaltspunkt für irgendwelche Spekulationen über die freigesetzte Energie. Eine wahrheitsgemäße Berichterstattung hätte sich an der Richterskala orientiert und die wahrhaft unvorstellbare Größe des Energieumschlags anläßlich eines Neuner-Bebens offenbart. Die freigesetzte Energie übersteigt dabei tatsächlich unser aller Vorstellungskraft. Sie zeigt den Menschen in all seiner Bedeutung in System der Natur: Weder im Guten noch im Bösen kann der Mensch seiner Mutter Erde auch nur am Nagellack kratzen!
Tod und Leiden haben keinen „Sinn“. Tod findet nicht statt. Das, was wir als „Tod“ wahrzunehmen glauben, ist lediglich die zeitliche Grenze eines nach einmaligen Merkmalen definierbaren Musters. „Leiden“ läßt der Mensch, nicht die Natur. Die Religionen der Welt haben keine Erklärung für das 2. Weihnachtsbeben. Sie können es auch nicht haben, weil sie die Welt nicht so sehen können, wie sie ist. Sie können die Welt nicht so sehen wie sie ist, weil sie ohne Ausnahme versuchen, die Welt so zu „machen“, wie es ihrem Weltbild entspricht. Bestes Beispiel ist das Ptolemäische Weltbild, das von der katholischen Kirche bis heute nicht offiziell ad acta gelegt wurde. Die Erde, die bereits von Ovid als Kugel mit fünf Klimazonen beschrieben worden war, hörte unter dem Regime der Päpste zwangsweise auf zu existieren. Die Erde wurde plattgedrückt und als Scheibe verkauft. – Wer das nicht glauben wollte, ging in Flammen auf. – Wie lange würden Sie sich plattdrücken lassen?
Neben dem Christentum bemühen sich auch all die anderen Religionen, deren „Angehörige“ von der „Jahrhundertflut“ betroffen sind, ihre Vorstellung von der „wahren“ Religion anderen Menschen – gelinde gesagt – zumindest sehr nahe zu bringen. Sie alle verkennen dabei den Ursprung des Wortes Religion. Das lateinische „religio“ bedeutet schlicht und ergreifend „Respekt, Skrupel“. – Angesichts der allseits herrschenden – und im sogenannten Kapitalismus sogar propagierten – Skrupellosigkeit müssen den Religionen der Welt die Worte fehlen.
Hast Du Worte? – Da steht in der Bibel: „Gott schuf den Menschen nach seinem Ebenbild“. Darwin hält dagegen: „Auch der Mensch ist ein Produkt der Evolution“! Neben Darwin und der Bibel gibt es noch einen Dritten, dessen Existenz kaum bekannt ist, dessen Schöpfungsgeschichte jedoch an Präzision nicht zu überbieten ist: Ovid. In seiner Schöpfungsgeschichte (Metamorphoses 1, 33-51) beschreibt er die Erde zutreffend als Kugel mit fünf Klimazonen. In Metamorphoses 1, 82-84 beschreibt Ovid die Aussaat der Menschheit, die seiner Meinung nach aus göttlichem Samen hervorging. :
„Denn sie (die Saat) mischte des Iapetus Sohn mit dem Wasser des Regens, formte sie dann nach dem Bild der alles regierenden Götter.“ (Übersetzung von Herrmann Breitenbach)
Wer hat denn nun recht? – Die Bibel? Darwin? Ovid? – Fragen Sie den Papst! Aber nehmen Sie ihn ausnahmsweise einmal in seiner Eigenschaft als Pontifex Maximus ins Kreuzverhör. In dieser Eigenschaft ist er nämlich nicht Stellvertreter Christi auf Erden, sondern bekleidet heute noch ein heidnisches Amt, das vor ihm schon Julius Caesar innehatte. – Die Kreationisten der Zukunft müssen sich in Zukunft nicht nur gegen Darwin behaupten, sondern einen Zweifrontenkrieg führen, denn ich behaupte einfach einmal, daß Ovid recht hat! Zeus feierte am 4.7.2004 sein Comeback, als er den Ball seines „Boten“ Angelos Charisteas ins Tor der Portugiesen lenkte. „Angelos“ – dieses griechische Wort ist Ursprung des deutschen „Engel“ und bedeutet nun einmal „Bote“. Am 26.12.2004 meldete sich dann Poseidon als Herrscher der Meere mit einem gewaltigen Paukenschlag zurück und fordert Respekt ein. –
Sie schütteln den Kopf? – Selbstverständlich kann ich diese Behauptung nicht beweisen, aber können Sie das Gegenteil beweisen? Können Sie beweisen, daß es da tatsächlich niemanden gibt, der Euch Eure Stellung innerhalb des planetaren Gesamtsystem drastisch vor Augen führen will? – Der Mensch ist weder die „Krone der Schöpfung“ noch die „beherrschende“ Lebensform des Planeten. Vielleicht war es auch Thors Hammer, der am 26. Dezember vor Sumatra niedersauste? – Können Sie mir die Frage beantworten? – Eben weil diese Frage nicht zu beantworten ist, muß die Frage gestellt werden, ob nicht überhaupt die Frage nach dem Wesen von Schöpfung und Schöpfer von Anfang an falsch gestellt wurden. Wie gesagt, der Sprachinstinkt zwingt uns dazu, den Phänomenen Feuer, Wasser, Luft und Erde „Leben“ einzuhauchen. Warum sollte das dynamische System „Leben“ davon ausgenommen sein?
Sowohl die biblische als auch die Darwinsche und Ovids Schöpfungsgeschichte laufen auf dasselbe hinaus: Der Mensch ist ein Abbild der Evolution. Damit ist er ein Geschöpf der Schöpfung, die ihrerseits mit dem Schöpfer identisch ist. Das Problem liegt eigentlich darin, daß der Mensch sich Gott nach seinem Ebenbild geschaffen hat. Und in aller Welt akzeptieren die Menschen das Bild, das ihnen Hohepriester, Pontifices Maximi, Imame und Päpste von Gott malen. Selbst die „moderne“, angeblich „objektive“ Wissenschaft übernimmt kritiklos das Bild der Evolution, das Darwin skizziert hat. Wie die Kreationisten verteidigen sie es mit Zähnen und Klauen, will sagen: mit Hilfsannahmen jeglicher Art wird die „natürliche Zuchtwahl“, die „Selektion“ als Wirkprinzip der Evolution verteidigt. Dadurch werden die Anhänger Darwins stets gezwungen sein, nach dem evolutionär „Nützlichen“ zu fragen, wie es auch in Ihrem Beitrag „Menschen – die ewigen Säuglinge“ getan wird. Und das ist der größte Fehler, der Darwinisten jemals unterlaufen ist.
In der Evolution finden Nützlichkeitserwägungen nicht statt.
„Wir hatten bereits festgestellt, daß auch die Marktwirtschaft ein laminares System mit drei variablen Größen ist. Diese bestimmen in ihrem Zusammenwirken die „ökonomische Vernunft“, die vom Willen und Einfluß des Menschen unabhängig ihre Wirkung entfaltet. Der Verständlichkeit halber bleiben wir auch hier bei den Begriffen Spannung, Strom und Widerstand. Der „Schwarze Freitag“ an der New Yorker Börse hat aller Welt gezeigt, daß die „unsichtbare Hand“ des Adam Smith gelegentlich Ohrfeigen austeilt. Daneben gibt es offenbar noch eine weitere unsichtbare Hand, deren Ohrfeigen hauptsächlich die Pharmaindustrie treffen, nämlich immer dann, wenn ein Krankheitserreger gegen ein Medikament immun wird. Folglich wird diese Hand auch von der belebten Natur gesteuert.
Womit wir wieder beim Thema wären. Die Resistenz von Krankheitserregern gegen Antibiotika beruht auf Anpassung von Mikroorganismen. Darwin hat gezeigt, daß die gottgewollte Ordnung der Organismen ein fortlaufender Prozeß ist. Darwin und seine Nachfolger sagen, Mutation und Selektion seien die beiden Triebkräfte der Evolution. – Pardon, aber auch die Evolution ist nicht linearer als die Wirtschaft und nebenbei höchst dynamisch. Ausgerechnet sie soll von nur zwei Variablen abhängig sein? – Da stimmt doch etwas nicht.
Hat Darwin sich vertan? – Wir werden sehen. – Aber gießen Sie sich bitte erst einmal eine Tasse Kaffee ein. Oder, wie Charles Darwin gesagt hätte: „pour out the coffee.“ – In wörtlicher Übersetzung bedeutet das: „Gieß den Kaffee aus.“ Wie können Engländer den Kaffee ausgießen, ohne ihn gleich wegzuschütten? Des Rätsels Lösung ist einfach: die englische Sprache betrachtet den Sachverhalt aus der Sicht der Kanne, in deutscher Sprache wird derselbe Vorgang aus der Tassenperspektive geschildert.
Also wechseln wir in diesem Zusammenhang einmal die Blickrichtung und betrachten die Ergebnisse menschlicher Selektion. Wir finden sie in jedem Supermarkt. Wenn wir nur die dort angebotenen Äpfel mit denen vergleichen, die relativ „wild“ auf den Apfelbäumen der Kleingärtner wachsen, fällt sofort auf, daß die gezüchteten Exemplare Monotonie ausstrahlen. – Das ist auch nicht verwunderlich, denn die Äpfel im Supermarkt müssen gewisse Normen einhalten.
Milchkühe werden von den Züchtern auf immer höhere Milchleistungen hin gezüchtet; manche der bedauernswerten Kreaturen können fast nicht mehr laufen, wenn sie nicht regelmäßig gemolken werden; und die Eierproduktion hat das biologisch vertretbare Maß mehr als erreicht. In der Land- und Forstwirtschaft sind allenthalben Monokulturen anzutreffen.
Ist Ihnen einmal aufgefallen, daß Haustiere im Gegensatz zur zugehörigen Wildform ärmer an Merkmalen sind? – Ist Ihnen aufgefallen, daß es bislang nicht gelungen ist, Rinder, Schweine oder Hühner zu züchten, die außer Stillsitzen und Fressen keine Bedürfnisse haben?“ (G. Altenhoff, Australopithecus Superbus Procrustes – Der Mensch – ein Hologramm der Evolution, unv. Manuskript, 2001)
Darwin hat den Fehler begangen, das Verhalten der Tier- und Pflanzenzüchter in die Natur zu projizieren. Seine wissenschaftlichen Schüler sind ihm nachgetrottet wie eine Rinderherde hinter dem Leitstier. – Auch ich habe einmal zu diesen Leuten gezählt.
Rolf H. Latussek hätte sich kein besseres Thema aussuchen können als die Koevolution von Rindern und Menschen. Diese bezieht sich nämlich ausschließlich auf in der Kuhmilch enthaltene Proteine. Im Gegensatz zum Menschen sind bei Rindern die sozialen Instinkte trotz der über Jahrtausende währenden Züchtung intakt geblieben. Die Uria-Rinder von Ostendorf sind der lebende Beweis dafür. Diese Herde besteht aus Hausrindern, die lebt wie eine Wildrindherde. Im Gegensatz zu vielen Wildtieren, die, in „Gefangenschaft“ geboren, unfähig werden, in „freier Wildbahn“ zu überleben, verfügen unsere Hausrinder noch immer über das gesamte Verhaltensrepertoire, das ihnen ein Überleben ohne menschliche Obhut gewährleistet. Ehe wir sie in Scheiben schneiden, sollten wir uns von den Rindviechern lieber eine Scheibe abschneiden!
Die Frage allerdings, ob der Mensch ein ewiger Säugling sei, ist indes zu bejahen, allerdings in einem etwas erweiterten Sinn:
„Unsere Vorfahren waren wesentlich intelligenter, als man bislang annahm. Erst jüngst hat der Verhaltensforscher Christope Boesch zeigen können, daß auch Schimpansen beim Werkzeuggebrauch kulturelle Unterschiede kennen. Der Unterschied bei der Handhabung eines Gegenstandes setzt eine voneinander verschiedene Idee über dessen Gebrauch voraus. Ferner lernen Schimpansenkinder von ihren Müttern nicht nur die verschiedenen Arten genießbarer Pflanzen zu unterscheiden; sie lernen auch, zu welchem Zeitpunkt die jeweiligen Früchte reif sind. Ohne diese „Schulstunden“ sind sie in freier Wildbahn nicht lebensfähig. Handaufgezogene Schimpansen, denen ihre Pfleger ein Leben in Freiheit ermöglichen wollten, wurden auf eine für diesen Zweck reservierte Insel verfrachtet und mußten unter der Obhut des Menschen erst einmal lernen, sich dort selbst zu ernähren.
Wir sollten also gar nicht mehr hinhören, wenn gesagt wird, das Gehirn unserer hominiden Vorfahren hätte „lediglich“ die Größe eines Schimpansenhirns gehabt. Denn gegenüber den Kenntnissen und Fertigkeiten, die ein Schimpansenkind lernt, erscheint, was den Nahrungserwerb anbelangt, unsere Zivilisation als ein Verharren im Säuglingszustand. – Mit dem Supermarkt an der Ecke als ewige Mutterbrust.“ (G. Altenhoff, Australopithecus Superbus Procrustes – Der Mensch – ein Hologramm der Evolution, unv. Manuskript, 2001)
Wer die Frage nach der „Nützlichkeit“ kultureller Errungenschaften im Rahmen der Evolution stellt, muß die Frage nach der „Nützlichkeit“ der Phänomene „Krieg“ und „Staat“ beantworten. Weder Krieg noch Staat bergen einen evolutionären Vorteil in sich. Sie wurden im Evolutionsprozeß bislang mitgeschleift, weil sie den Reproduktionsdruck der Menschen nicht auf einen zum Aussterben notwendigen Wert herabdrücken konnten.
Orcas sind wie Rinder intelligente Lebewesen. Nicht nur, weil sie irgendwo in grauer Vorzeit einen gemeinsamen Vorfahren hatten, sondern auch und vor allem, weil intelligente Lebewesen bei Auseinandersetzungen den Beschädigungskampf meiden. Aus diesem Grunde muß ich selbst Komodowaranen und Krokodilen mehr Intelligenz zubilligen als Menschen.
Konrad Lorenz hat einmal gesagt: „Tiere sind dümmer als wir glauben, aber wir sind ihnen ähnlicher, als wir wahrhaben wollen.“ Ich glaube langsam, wir sind dümmer als die Tierwelt erlaubt:
Der Mensch unterteilt Insektenstaaten in „Königin“ und teilt den Rest des „Staates“ in Funktionseinheiten (Arbeiterinnen, Soldaten etc.) auf. Selbst altgediente Biologen verkennen dabei, daß die „Staatsangehörigen“ eines Insektenvolkes als Abkömmlinge der Königin ohne jede Ausnahme „Prinzessinnen“ sind. Ist Elisabeth Mutter aller Engländer? Ist Juan Carlos Vater aller Spanier?
Auf der anderen Seite wird behauptet, die Familie sei die „Keimzelle des Staates“. Keimzellen wohnt die Tendenz inne, einen kompletten Organismus zu erzeugen. Ist aus Ihrer Familie ein „Staat“ hervorgegangen?
„Der Krieg ist der Vater aller Dinge“, so lautet ein Sprichwort. Was die Evolution technischer Geräte angeht, mag das so sein, aber ich habe noch niemanden gehört, der zum Krieg „Papa“ gesagt hätte.
Aus den oben genannten Gründen ist es ausgeschlossen, daß „El Niño“ den Vormarsch der Deutschen Wehrmacht gestoppt hat. Seine klimatischen Auswirkungen auf den russischen Winter des Jahres 1941 werden mit Sicherheit Einfluß gehabt haben. Verantwortlich für das Desaster der Wehrmacht war nicht die Natur. Weder im Guten wie im Bösen kann man einem nichtmenschlichen Phänomen irgendeine Verantwortung zuschreiben. Ihr Beitrag ist nach allem allerdings ein gewichtiges Indiz für die Richtigkeit meiner These, daß der Mensch dazu neigt, Naturereignissen, deren Auswirkungen er nicht versteht und die er erst recht nicht kontrollieren kann, einfach zu personifizieren und wie einen Menschen zu be- bzw. zu mißhandeln.
Bruno Würtenberger schließt in seinem Buch „Klartext“ jeden seiner Aufsätze mit einem gezeichneten Dialog zwischen einem Igel und einem Engel ab. Es finden sich dort eine Fülle von Wahrheiten, aber die entscheidende fehlt:
„Hallo, Engel!
Warum ist die Welt nicht zu retten?“
„Weil sie nicht in Gefahr ist!“
Mit dieser Feststellung lasse ich Sie nun allein, nicht ohne mich für Ihre Aufmerksamkeit und Bemühungen im voraus zu bedanken.
Mit freundlichen Grüßen
(Das war der Stand vom 5.1.2004)
Nun hat sich Joschka in den Flieger gesetzt, angeblich um in Thailand sich zu informieren, ob und wie die Hilfe der „Bundesregierung“ auch tatsächlich da ankommt, wo sie es soll. – Und er begibt sich damit genau an den falschen Ort. Wenn eine Küstenregion schnellstens wiederaufgebaut wird, dann diese. Daran hat auch die thailändische Regierung ein Interesse. Fischer hat, soweit ich mich erinnere, wie „sein“ Kanzler den Amtseid ohne religiöse Beteuerungsformel geleistet. – Ich schelte niemanden, der nur zu Weihnachten in die Kirche geht, aber ein Atheist, der auf Kosten der Allgemeinheit zum Gottesdienst nach Thailand fliegt – das geht entschieden zu weit.
Aber vielleicht, und dann könnte man Fischer nicht böse sein, ist er der Einlandung Gottes gefolgt, die im 46. Psalm Vers 9 niedergelegt ist:
„Kommt her und schauet die Werke des HERREN, der auf Erden solch ein Zerstören anrichtet.“
Fischer muß dieser Einladung Gottes gefolgt sein, denn sonst hätte er sich zuvor in den Ruinen der tschetschenischen Hauptstadt Grosny über das Ausmaß der Zerstörungkraft der konventionellen menschlichen Waffentechnik informieren lassen.
Zweifel sind auch angebracht an der Ernsthaftigkeit der Hilfszusagen. Godehard Uhlemann schreibt in der RHEINISCHEN POST vom 8.1. 2005: „Zu tief sitzt die Enttäuschung über die Hilfe für das Weihnachten 2003 vom Erdbeben zerstörte iranische Bam. Damals wurden der Uno 117 Millionen Dollar versprochen, eingegangen sind am Ende 17. Das darf sich nicht wiederholen.“
Es wird sich wiederholen, Her Uhlemann. Das Moratorium, das die G7-Länder den Regierungen der betroffenen „Staaten“ gewährt haben, wird mitnichten bei den von der Flut Betroffenen ankommen. Für die freigewordenen Gelder werden die Regierungen der Staaten, an die die Beileidstelegramme der bundesrepublikanischen Fürsten gerichtet waren, ihr Lieblingsspielzeug erwerben, nämlich Waffen. Und es sollte mich nicht wundern, wenn dieselbe Bundesregierung, die den Regierungen in Jakarta und Colombo die Schulden gestundet hat, die Ausfuhrgenehmigung für die begehrten Waffensysteme erteilte.
Mit einer halben Milliarde Euro „Hilfszusagen“ und einer Auslandsreise empfehlen sich Schröder und Fischer als „Krisenmanager“. Goebbels höchstpersönlich hätte dieses falsche Selbstbild nicht medienwirksamer aufbereiten und verbreiten können als die öffentlich-rechtlichen und privaten Sender der Nation. Haben sich die Herren in Berlin eigentlich einmal Gedanken darüber gemacht, wo das Geld, da sie so großzügig verteilen, eigentlich herkommt?
Goebbels glaubte an „seinen“ Führer. Alle andern glauben an die „christliche“ Leitkultur. Zu dieser gehört, und das sei auch Frau Merkel und Herrn Stoiber ins Stammbuch geschrieben, 2. Korinther 10, Vers 18:
„Denn nicht der ist tüchtig, der sich selbst empfiehlt, sondern der, den der Herr empfiehlt.“
– Diese Bemerkung des Apostels Paulus gilt im übrigen uneingeschränkt für die gesamte Schöpfung. –
Damit wären wir wieder beim Ausgangspunkt angelangt, nämlich der Propaganda. Ich brauche kein Prophet zu sein um vorauszusagen, daß das Gros der Menschen in Südasien, die alles verloren haben, am Ende auf ihrem Schaden sitzenbleiben werden. Sobald der Brennpunkt der Weltöffentlichkeit auf andere Ereignisse gerichtet sein wird, wird sich kaum ein Schwanz um die „Flutopfer“ mehr kümmern. – Bam ist überall.<<
Am Gründdonnerstag des Jahres 2005 berichtete die „Rheinische Post“ unter dem Titel „Das Warten der Fluthelfer“ über die einsetzenden bürokratischen Hemmnisse, die zu nichts anderem führen, als daß die Menschen, die ihre Mitmenschen dabei unterstützen wollen, den „Status quo ante“ wiederherzustellen, frustriert ihre Koffer packen und abreisen. – Gegen die Folgen der Bürokratie können sie nichts mehr ausrichten. – Bam ist überall, weil die Bürokratie überall ist.
Die Bürokratie ist überall – auch in der Kirche. Und genau da liegt das Problem, das seit fast 2.000 Jahren den Blick auf den Kern der Osterbotschaft verstellt hat. Die Kirche ist den Weg des Prokrustes gegangen: was nicht paßte, hat sie mit Amboß und Schwert passend gemacht. Sie forderte wie die Hohepriester zu Zeiten Jesu Gehorsam. Sie forderte nicht Gehorsam gegenüber Gott, sondern vielmehr Gehorsam gegenüber der von ihr verkörperten sozialen Dominanz. Das erscheint nahezu grotesk: gerade gegen der Gehorsamsanspruch der Priesterschaft hatte Jesus zu Lebzeiten aufbegehrt. Dem Grunde nach verkörperte im wahrsten Sinne des Wortes den Ungehorsam und die Unbotmäßigkeit; und Jesus ist die Fleisch gewordene Zivilcourage. Jesus brachte der „Obrigkeit“ keinerlei Respekt entgegen. Er hatte zutreffend erkannt, daß er der „Obrigkeit“ gegenüber keinen Respekt schuldet. Er forderte vielmehr Respekt gegenüber seinen Mitmenschen ein: „Was ihr getan habt einem unter meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.“ Jesus hatte auch keine Berührungsängste gegenüber Ausgestoßenen und Gemiedenen. Nach heutigen Maßstäben würde man wohl sagen, Jesus hätte nicht gerade in den besten Kreisen verkehrt.
Ich hoffe, Sie haben in Erinnerung, daß da lateinische „religio“ auch mit „Skrupel“ übersetzt werden kann: es kann daneben auch die Bedeutung von „Bedenken“ haben.
Skrupellosigkeit ist eines der Kennzeichen der Macht. Wer Macht haben und verteidigen will, der darf eben keine Skrupel haben; darin ist Macchiavelli beizupflichten. Jesus hatte die Mächtigen seiner Zeit herausgefordert und ihre Skrupellosigkeit zu spüren bekommen. Des weiteren bekam er die Bedenkenlosigkeit des Bürokraten Pontius Pilatus zu spüren, der als Gouverneur über ihn zu Gericht sitzen mußte. Es gibt keinen Anhaltspunkt dafür, daß das Todesurteil des Pilatus damals geltende Gesetze verletzt hätte und ein Willkürakt gewesen wäre. Pilatus hat gehandelt wie fast 2.000 Jahre nach ihm Roland Freisler. Das Todesurteil als Mittel gegen unliebsame und unbequeme Zeitgenossen war auch der Kirche nie fremd; auch nicht die Androhung von Tod und Folter. Wie sagte Chomsky so treffend? – „Wenn Du die Leute unter Kontrolle halten willst, mach’ ihnen Angst“.
Die Kirche konnte seiner nicht habhaft werden, deswegen wurde er auf andere Weise zum Schweigen gebracht: Publius Ovidius Naso. Seine Schöpfungsgeschichte, die mit ihrer Präzision in direkter Konkurrenz zu der biblischen steht, taucht in lateinischen Schulbüchern einfach nicht mehr auf. Natürlich macht man sich als Schüler keine Gedanken darüber, warum Ovids Metamorphosen erst beim „Goldenen Zeitalter“ anfangen. – Ich selbst muß zugeben, daß ich rund 20 Jahre brauchte, um die theologische Brisanz der „Metamorphosen“ zu entdecken. Dann aber ging es Schlag auf Schlag:
Anfang des Jahres reiste ich wieder einmal in das Land, dessen inoffizielles „Nationalsymbol“ der Stier ist. An den Gestaden des Mittelmeers fiel mir dann ein, daß die Bezeichnung „Stellvertreter Christi auf Erden“ für den Papst ein juristisches Problem beinhaltet: Der Bote übermittelt einen fremden Willen, bei der Stellvertretung tritt der Wille des Vertreters an die Stelle des Willens des Vertretenen. Der Papst ist kein Engel, er stellt sich mit seinem Willen vielmehr zwischen die Menschen und Gott. „Gesetzlicher Vertreter“ Christi kann er nicht sein, denn das würde einer Entmündigung Christi gleichkommen. Folglich könnte sich der Papst für seine Handeln nur auf eine göttliche Vollmacht berufen, die inhaltlich den Umfang einer Prokura übertreffen müßte. Denn es gilt zu bedenken, daß in der Vergangenheit die Päpste sich um das 5. Gebot einen feuchten Dreck geschert haben. Es gab in der Weltgeschichte wohl nichts Scheinheiligeres als die „Heilige Inquisition“. Nicht nur im Rahmen der Hexenverfolgung hat die Kirche wiederholt gegen den Grundsatz „non esse facienda mala, ut eveniant bona“ verstoßen – Es darf nichts Böses getan werden, um Gutes hervorzubringen. „Wir müssen – das ist tatsächlich nicht zu bezweifeln – davon Abstand nehmen, die Sünde anderer zu verhindern, wenn wir es nicht tun können, ohne uns selbst zu versündigen.“ Dieses Zitat stammt ausnahmsweise nicht von mir oder von Konfuzius, es stammt von Gottfried Wilhelm Leibniz, der mir auch die auf Latein wiedergegebene Regel zugetragen hat.
Das Abschlachten von Artgenossen ist nicht im Sinne der Schöpfung, sondern, es gefährdete bislang, wie gesagt, lediglich nicht den Fortbestand unserer Art. Deswegen konnte es die Ausmaße annehmen, die es im 20. Jahrhundert angenommen hat. Da es aber unter den Augen und ohne erkennbare „Zivilcourage“ der Päpste geschehen konnte, muß die Frage gestellt werden, ob Päpste nicht lediglich „Vertreter ohne Vertretungsmacht“ sind, die den Kontakt zu ihrem „Geschäftsherren“ verloren haben.
Ferner wäre die Stellung als „Stellvertreter“ nun gar nicht mit dem einem Papst zudiktierten Posten des „Ponitfex“ (Brückenbauer) vereinbar. Denn die Institution „Papst“ verhindert mit ihrer prokrusteischen Neigung jeden Brückenschlag zur Schöpfung.
Also kam mir in den Sinn, vielleicht sollte man für den Papst besser die Bezeichnung „advocatus Christi in Terra“ (Anwalt Christi auf Erden) wählen. Das könnte es mir erleichtern, die Rolle des „advocatus Deorum Gaeaeque“ (Anwalt der Götter und der Mutter Erde) zu übernehmen und der Kirche die Befugnis streitig zu machen, den Posten des Pontifex Maximus mit einem ihrer Leute zu besetzen. Der Gedanke war kaum zuende gedacht, da kamen Dionysos, Nike, Apollo und Eros auf mich zu. Ich traf sie an einer Kaffeebude auf dem Markt von Playa Flamenca. Weder vorher noch nachher noch anderenorts habe ich Zuckertütchen in die Hand bekommen, auf denen olympische Götter abgebildet sind.
Angesichts der Wahrscheinlichkeit, mit der einem die Götter genau dann serviert werden, wenn man an sie denkt, ist das so gut wie eine von ihnen unterschriebene Prozeßvollmacht.
Und kurz darauf wurde der gegenwärtige Papst sprachlos. Was hatte ihn der Sprache beraubt? – Die Ärzte nennen es „Infektion“. Unter Infektion versteht man gemeinhin einen „Angriff“ von Bakterien oder Viren auf den menschlichen Körper. Diese Definition verkennt natürlich, daß auch Bakterien und Viren zu unseren Mitgeschöpfen gehören und denselben dynamischen Gesetzen unterliegen wie wir selbst. Johannes Paul II bekam unter evolutionärem Aspekt keine Infektion, er mußte eine Bevölkerungsexplosion über sich ergehen lassen. Und damit teilt er auf einer anderen Größenskala das Schicksal der Erde, die zur Zeit die Bevölkerungsexplosion des Menschen über sich ergehen lassen muß.
Fürst Rainier von Monaco liegt „im Sterben“, alle Welt macht sich gerade zum Fest der Wiederauferstehung Sorgen, auch der Papst könne in nächster Zukunft sterben.
„Wenn Du die Leute unter Kontrolle halten willst, mach’ ihnen Angst“. Ich halte dagegen: „Fürchtet Euch nicht!“ – Denn es geht nicht darum, den „Tod“ zu überwinden. Das ist nicht möglich und nicht nötig, denn man kann nichts überwinden, was nicht existiert. Es gibt den „Tod“ nicht, er existiert nur in unserem Bild, das wir uns von dieser Welt machen. Das, was wir als „Tod“ empfinden, ist lediglich die zeitliche Grenze eines nach individuellen Merkmalen bestimmbaren Lebensprozesses. Aber das ist nicht das Ende des Lebens. Schließlich bedeutet ein Urteil im Zivilprozeß nicht das Ende der Zivilprozeßordnung.
Dennoch müssen wir für unser subjektives Weltempfinden den „Tod“ akzeptieren, der so einschneidend erlebt wird. Der „Tod“ markiert immer den Verlust von etwas Einmaligem, Unwiederholbarem, vor allem dann, wenn der „Tote“ Mitglied der „eigenen“ Sozialgemeinschaft war. Das „Töten“ von Menschen läuft deswegen den sozialen Instinkten des Menschen in extremer Weise zuwider. Nun verlor der Mensch im Laufe der Evolution vollständig die Tötungshemmung gegenüber Artgenossen, auch gegenüber seinen „Sozialpartnern“. – Ein genetischer Fehler, im Rahmen der Evolution noch neutral, emotional aber immer verheerend. Das ist der Grund für das fünfte Gebot.
Das Leben ist uns nicht „geschenkt“ worden, wir „haben“ es also nicht – wir sind „das Leben“. Wir haben keine Seele und keinen Geist, wir haben auch keinen Körper – wir sind Körper wie Seele wie Geist. Und wenn Jesus sagt, „was ihr getan habt einem unter meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan“, dann heißt das in der Umkehrung nichts anderes als „was ihr mir antut, das tut ihr all euren Mitmenschen an“. – Um ein plastischeres Bild zu erzielen, braucht man diese Worte nur auf eine andere Größenskala zu beziehen, zum Beispiel auf den „kollektiven Untergang“, ausgelöst durch das Handeln Einzelner. Ein Ereignis also, von dem alle unterschiedslos betroffen wären. – Ich will das gerne tun, indem ich hier wiederhole, was ich vor vier Jahren geschrieben habe, und zwar noch bevor wegen der Maul-und-Klaue-Seuche Englands Kühe Feuer fingen. Die nachfolgenden Zeilen markieren den Endpunkt meiner fiktiven Reise vom Anbeginn der Welt bis in unsere Tage:
>>Neben uralten Mythen erzählen auch moderne Drehbuchautoren ewige Wahrheiten. Dazu zählt der englische Drehbuchautor und Regisseur Val Guest, der 1963 den Film „Der Tag, an dem die Erde Feuer fing“ produzierte. Der Plot des Films ist simpel: Amerika und Rußland hatten in der Nähe der Pole durch zufällig gleichzeitige Zündung von Wasserstoffbomben den Planeten aus der Umlaufbahn geworfen. Die Politik versuchte das zu vertuschen, die Presse deckte es auf. Am Ende versuchte man, mit Wasserstoffbomben den Fehler zu korrigieren. Ob das gelang, läßt der Film offen.
In der Schlußsequenz läßt der Guest seinen Protagonisten Pete Stanning durchs Telefon diktieren:
»Wir hatten den Wind gesät, jetzt haben wir den Sturm geerntet. Vielleicht wird er in wenigen Stunden die Erinnerung an das Vergangene und die Hoffnung auf die Zukunft ausgelöscht haben. Dann werden alle Werke des Menschen von dem Feuer verschlungen, das er selbst entfacht hat.
Aber vielleicht ist im Herzen des Feuers eine unfaßbare Kraft verborgen, die mehr zu seiner endgültigen Rettung beitragen wird, als er es selbst je konnte.
(Einblendung alternativer Schlagzeilen: „Wird die Welt gerettet? – Die Menschheit betet.“ – „Ist die Welt zum Untergang verdammt? – Die Menschheit betet.“)
Und sollte dem Menschen noch eine neue Zukunft gegeben sein, dann wäre es an der Zeit, daß er seinen erbarmungslosen Stolz und sein Streben nach Macht vergißt. Dann muß er an die Stelle all dessen die Liebe setzen. Vielleicht darf er dann eines Tages wieder sagen „wie schön ist doch das Licht!“ – und seine Augen zur Sonne erheben.«
Ersetzen Sie einfach das Wort „Liebe“ durch „religio“. – Dann haben Sie das Ziel unserer Reise erreicht, von dem auch ich zu Beginn nicht ahnte, daß es überhaupt existiert. <<
Mein Mitgefühl und meine besten Genesungswünsche gelten meinem Mitmenschen Karol Woitila.
Es muß jedoch die Frage erlaubt sein, ob nicht der Vertretene seinem Vertreter Johannes Paul II. die Vollmacht entzogen hat.
Gerhard Altenhoff
Karl-Küffler-Str. 41
41542 Dormagen
Tel. 0 21 82 60 23 8
http://www.bundesadel.de
Kaum 18 Stunden später schlug der Planet wieder einmal mit voller Wucht (Magnitude 8,7 der Richterskala!) zu, und das an gleichem Ort. Wie wahrscheinlich ist es, daß sich die Ereignisse, so, wie sie sich ereignet haben, „rein zufällig“ ereignen können. – Ich schätze, mit den oben wiedergegebenen Daten allein ließe sich eine X-Factor-Folge gestalten.
MfG

Gerhard Altenhoff

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