IN MEMORIAM GIORDANO BRUNO

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Der Kardinal – ein Hüter seines Bruders?

Posted by Gerhard Altenhoff - Juli 24, 2007

Von: gerhard.altenhoff@email.de
An: kardinal@erzbistum-koeln.de
Datum: 09.12.06 01:46:19
Betreff: Ungewitter über Kardinal Meissner

 Received: from [217.185.174.117] by freemailng5303.web.de with HTTP;
Sat, 09 Dec 2006 01:46:19 +0100
Date: Sat, 09 Dec 2006 01:46:19 +0100
Message-Id: <603242156@web.de>
Lieber Kardinal Meissner,
ich schätze, Sie haben mit Ihrem Verbot, multireligiöse Feiern zuzulassen, voll daneben gegriffen.
Das kann vorkommen, sollte Sie aber dazu veranlassen, sich ein paar Gedanken zu machen, ob „Verbote“; im Sinne des Schöpfers sind.
Dieser hat nämlich alle Menschen gleich geschaffen, wie das MPI für evolutionäre Anthropologie in Leipzig herausgefunden hat
„;Seit kurzem zählt man sechs Milliarden Menschen auf der Erde – verteilt über alle Kontinente sowie auf unzählige, nach Hautfarbe, Sprache, Religion, Kultur und Geschichte unterscheidbare Gruppen. Doch diese bunte Vielfalt ist nur „Fassade“. Denn auf molekulargenetischer Ebene, das zeigen jüngste Analysen an Schimpansen (Science, 5. November 1999), durchgeführt am Leipziger Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie, bietet die Menschheit ein überraschend einheitliches, geradezu „familiäres“ Bild: Verglichen mit ihren nächsten tierischen Verwandten, den Schimpansen, sind alle derzeit lebenden modernen Menschen immer noch „Brüder“ beziehungsweise „Schwestern“…“;
So das Statement der Presseerklärung, die von der Max-Planck-Gesellschaft am 4.11.1999(!) zur Veröffentlichung freigegeben wurde. Sie finden es als PDF-Datei in der Anlage.
Wenn wir alle, Sie und ich, ich sage besser Du und ich, Brüder und Schwestern sind, wer soll denn da von woher die Befugnis haben, den Bruder oder die Schwester vom Tisch des Herrn zu weisen?
Muß es nicht vorrangiges Ziel aller Konfessionen sein, den Kindern in der sich reglobalisierenden Welt wieder beizubringen, auch im „Fremden“ den „Bruder” bzw. die „Schwester“ zu erkennen?
Ist es nicht an der Zeit, dem „globalisierten“ Wahnsinn des „globalen Bürgerkriegs“ ein Ende zu setzen?
Ich habe oben den Begriff „Konfession“ benutzt, denn es gibt auf dem Planeten keine unterschiedlichen „Religionen“.Juden, Christen, Moslems, Buddhisten, oder die Anhänger der verschiedensten „kleineren Religionen“, sie haben nur unterschiedliche „Konfessionen“, unterschiedliche Glaubensbekenntnisse.
Von „religio“ ist jedoch bei kaum einer etwas zu spüren:
Katholische wie evangelische Theologen haben Latein gelernt. Sie haben aber offenbar vergessen, was „religio“ in seiner ursprünglichen Bedeutung meint: „Bedenken, Skrupel“. Bedenken gegenüber dem eigenen Handeln und Skrupel gegenüber den Mitmenschen und dem Planeten, der unser aller Leben garantiert.
Bei Karl Kéreny (Antike Religion) fand ich übrigens die schönste Übertragung des lateinischen „religio“; – „wählerische Behutsamkeit“.
„Behutsamkeit“, das hat viel mit „Hüten“ zu tun. „Hüten“ aber heißt aufpassen, nicht kommandieren. Insofern ist jeder Stier einer Rinderherde ein besserer Hüter als jeder Episcopos.
Eine Art „rechtsvergleichender“ Betrachtung über die Verfassung eines Bienenstaats, eines Löwenrudels, einer Rinderherde und des „Staates“ finden Sie unter http://www.lulu.com/advocatusdeorum.
Dort finden Sie auch die überraschende Antwort Gottes auf Kains Frage: „Soll ich meines Bruders Hüter sein?“
Mit freundlichen Grüßen
Gerhard Altenhoff

 

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