IN MEMORIAM GIORDANO BRUNO

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Mail an die Giordano-Bruno-Stiftung – Dunkle Energie

Posted by Gerhard Altenhoff - Juli 17, 2007

Von: gerhard.altenhoff@email.de
An: info@giordano-bruno-stiftung.de
Kopie:
Datum: 08.07.07 02:13:16
Betreff: FW: Sorry, Betreff: Dunkle Energie
Inhalt:
Received: from [217.185.174.87] by freemailng5302.web.de with HTTP;
Sun, 08 Jul 2007 02:13:16 +0200
Date: Sun, 08 Jul 2007 02:13:16 +0200
Message-Id: <711580103@web.de>
—-Ursprüngliche Nachricht—–
Von: gerhard.altenhoff@email.de
Gesendet: 08.07.07 02:06:41
An: vasek.thomas@muc.guj.de
Betreff: Sorry, Betreff: Dunkle Energie
Lieber Herr Vasek, In Ihrer Juni-Ausgabe berichteten Sie über die Macht der geheimnisvollen „dunklen Energie“ im Weltall, die für eine beschleunigte Expansion desselben sorgen soll. – Man wird vergeblich nach ihr suchen, denn das Weltall braucht zur Beschleunigung der Expansion keine „dunkle Energie“. Wie aber kann das Universum bei seiner Expansion „Gas geben“, obwohl es zunehmend abkühlt und sich die Kraft des „Urknalls“ langsam, aber sicher erschöpfen müßte? – Die Antwort ist verblüffend einfach: Das Universum wird zunehmend „leichter“! – Das weiß die Welt zwar schon seit mehr als zwei Jahren, aber zur Kenntnis genommen haben es die Menschen, die „Meinung machen“, bislang noch nicht.

Betreff: Swinging Universe – eine Relativierung der Relativität(…)Datum: 18.04.05 23:56:34 Uhr 18.04.05 23:56 Sehr geehrte Damen und Herren, heute habe ich folgenden Text unter der URL http://www.blogall.de/advocatus_deorum veröffentlicht. (Achtung! Exponenten können offensichtlich nicht wiedergegeben werden. „Exponent 2“ erscheint als „2“, „Exponent -1“ demzufolge als „-1“.) Heute schreiben wir den 18.4.2005. Albert Einstein starb vor genau 50 Jahren und heute beginnt in Rom die Suche nach dem neuen Papst. Merkwürdig genug, aber hier berühren sich zwei widersprüchliche Weltbilder. Mir erscheint es als „gutes“ Datum, die Frage in den Raum zu stellen, ob die Welt tatsächlich so ist, wie uns die verschiedenen Weltmodelle glauben machen wollen. Bei der Suche nach dem Wesen der Evolution begegnete ich immer wieder Fragestellungen, die das Größte, nämlich das Universum, und das Kleinste, nämlich die Quantenphysik, betreffen. Nach und nach entstand ein Bild, das man „Swinging Universe“ nennen könnte: Die Grenzen des Universums Ursprünglich beabsichtigte ich, im Rahmen einer Fußnote auf die Musterbildung im Universum hinzuweisen und fing bei der Sonne und ihren Entwicklungsstadien an. Die ursprüngliche Arbeit verwarf ich wieder, dennoch ging mir die Sonne nicht aus dem Kopf. Je mehr ich darüber nachdachte, desto drängender wurde die Frage, wie die Kraft der Gravitation, die mit abnehmender Entfernung quadratisch beschleunigt, die nichtlinearen dynamischen Prozesse, die die Sonne leichter werden lassen, so genau kontrollieren können. – Warum also, explodiert die Sonne nicht wie ein Dampfkessel? Der Überlieferung nach soll Newton die Idee der Massenanziehung beim Anblick eines fallenden Apfels gekommen sein. Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm, sagt man; aber der Apfel hat es auch nicht weit bis zur Erde. Kann es daher sein, daß der Weg des Apfels nicht durch die lineare Schwerkraft vorgezeichnet ist; kann es sein, daß er nach Loslösung vom Ast in eine positive Rückkoppelungsschleife gerät, die ihn zu Boden zwingt? Wenn das atomare Feuer im Inneren der Sonne ein nichtlineares dynamisches System ist; wenn eigentlich alles, was uns umgibt, nichtlinear ist, gibt es keinen Grund anzunehmen, daß die Gravitation aus dem Rahmen fallen sollte. Über das Wesen der Gravitation machen sich die Physiker seit den Tagen Einsteins vermehrt Gedanken. Denn die Relativitätstheorie hat gezeigt, daß wir zwischen Schwere, die durch Beschleunigung erzeugt wird, und der durch die Gravitation erzeugte Schwere nicht unterscheiden können. Die Newtonschen Berechnungen sind durchaus alltagstaugliche Näherungen. Wir sind mit unseren Sinnen nicht in der Lage, Abweichungen davon festzustellen. Dennoch beschreiben Newtons Gleichungen die Verhältnisse im Universum nicht ganz zutreffend. Es sind eben lineare Gleichungen, die eine nichtlineare Welt zum Gegenstand haben. Die Einführung eines nichtlinearen Terms in Newtons Fallgesetz dürfte im Nahbereich kaum Auswirkungen auf das Ergebnis haben. In den Weiten des Alls, über Millionen von Lichtjahren hinweg, könnte das schon anders aussehen. Machen wir es wie Newton, nähern wir uns dem Problem: Die Entwicklung leistungsfähiger Computer hat es ermöglicht, nichtlineare Gleichungen in der Mathematik zu lösen und graphisch darzustellen. Die Lösungen zeigen eine extrem starke Neigung zur Musterbildung. („Apfelmännchen“ & Co ), wobei sich die entstehenden Muster auf allen Größenskalen zu wiederholen scheinen. Immer ähnlich, aber nie identisch. An der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert widmete sich der französische Mathematiker Henri Poincaré dem Dreikörperproblem in der Himmelsmechanik. Dabei handelt es sich um die relative Bewegung dreier Körper, die sich gegenseitig anziehen. Auch er konnte keine Lösung dafür finden. Er hatte aber bereits die ungeheure Komplexität der Bahnen, die diese Körper beschreiben, vor Augen. Er zeigte, daß einfache deterministische Bewegungsgleichungen eine unglaubliche Komplexität erzeugen können. „Was sich Poincaré seinerzeit bildlich vorstellte, wird heutzutage ein  genannt. Oder um es mit Ian Stewart zu sagen: Poincaré erblickte .“ ( Fritjof Capra, Lebensnetz 1996 S. 150 ) – Poincaré führte die nichtlineare Mathematik in die Physik ein, leider nur in die Himmelsmechanik. Spätestens seit dem Unfall von Tschernobyl dürfte jedermann klar sein, daß das Einsperren des nichtlinearen atomaren Feuers in lineare Strukturen per se die Katastrophe in sich birgt. Auch der Fusionsreaktor Sonne ist nichtlinear dynamisch. Handelte es sich bei der Gravitation um eine lineare Größe, könnte diese im Zweifel „dynamische Ausrutscher“, etwa einen plötzlichen Druckanstieg, im Sonneninneren nicht bremsen. Wenn derartige Fälle auch nur äußerst selten auftreten würden, müßte der Nachthimmel mit explodiernden Sonnen aller Größenordnungen übersät sein. Das aber ist offensichtlich nicht der Fall. Demnach kann auch aus diesem Grunde die Gravitation keine lineare Größe sein. Unser Sonnensystem ist aus einem lokalen Gravitationskollaps entstanden. Dieser führte zum fortgesetzten Aufheizen der Sonne bis zur Zündung des Fusionsfeuers. Übersteigt ein Himmelskörper eine bestimmt Größe, hält auch der Druck, den die Kernfusion erzeugt, am Ende den Gravitationskollaps nicht mehr auf. Der Stern schrumpft zu einem Schwarzen Loch zusammen, in dessen Zentrum sich eine Singularität befinden soll. Das Wesen einer Singularität besteht darin, daß Raum, Zeit und alle Vorhersagbarkeit ihr Ende finden. Diesen unter seiner Schwerkraft zusammengestürzten Körper kann nichts entkommen, nicht einmal das Licht. Im Bereich des sichtbaren Universums kann ein Beobachter nur drei Eigenschaften messen, nämlich Masse, elektrische Ladung und Drehimpuls. Ansonsten bleibt uns der Blick in das Innere des Schwarzen Lochs verwehrt. Das Weltall ist, alles spricht dafür, aus einer Singularität hervorgegangen. Wenn der Gravitationskollaps eines überschweren Sterns eine Singularität hervorruft, scheint die Gravitation die Kraft zu sein, die das Universum in den Zustand der Singularität zurückführen will. Wenn ein Schwarzes Loch in seinem Zentrum eine Singularität beherbergt, erhebt sich die Frage, ob es eine Singularität ist, oder ob das Weltall lokal in die Singularität zurückgefallen ist. Das aber ist nicht unser Thema, ich will es den Physikern und Kosmologen überlassen. – Irgendwie macht es mich allerdings stutzig, daß ich vor einigen Wochen im Antiquariat um die Ecke das Buch „Die linke Hand der Schöpfung“ von J.D Barrow und J. Silk entdeckte. Ich habe DM 8,– dafür bezahlt und wurde für diese Investition reich belohnt. Auf Seite 227ff fand ich unter der Überschrift „Das Mixmaster-Universum“ folgende Zeilen: „Nun lassen sich, wenn wir wollen, als Modell für die Dynamik des Weltalls sogar noch ungewöhnlichere Kandidaten ausfindig machen, die die frühesten Stadien des Kosmos beschreiben könnten; schließlich wissen wir nicht, wie ungleichmäßig die Expansion damals verlief. Die Sache hat nur einen Haken. Newtons berühmte Gravitationstheorie ist relativ einfach. Sie besteht lediglich aus einer Diefferentialgleichung für einen die Gravitationskraft beschreibenden Parameter. Die sie übergreifende Einsteinsche Theorie besitzt dagegen zehn aufs engste miteinander verknüpfte Gleichungen für zehn das Gravitationsfeld beschreibende Parameter. Allein der Statistik zufolge wird es also alles andere als einfach sein, Lösungen für die Einsteinschen Gleichungen zu finden! Und als ob das nicht schon schlimm genug wäre, zeichnen sich die Einsteinschen Gleichungen noch durch eine andere unangenehme Eigenschaft aus, die ihrer Lösung ein fast unüberwindliches Hindernis entgegenstellt: Sie sind nichtlinear.“ Quod erat demondstrandum. – Allerdings war das für mich Anlaß genug, noch näher hinzuschauen. Ist die Gravitation möglicherweise die einzige Kraft, die die Kräfte der Kernfusion wirksam kontrollieren kann? – Die letzgenannte Frage dürfte im Rahmen der angestrebten Entwicklung von Kernfusionsreaktoren von Bedeutung sein. Sollte die Physik sie bejahen, wären alle Gelder für die Entwicklung eines Fusionsreaktors von vornherein in den Sand gesetzt. Einen solchen zu bauen, wäre dann bereits aus prinzipiellen Gründen unmöglich. Unser Thema, nämlich die Evolution, benötigt die Chemie, genauer gesagt, die Biochemie. Biochemische Vorgänge sind hochkomplex und bilden Muster. Die vom Menschen generierte technische Chemie erzeugt im Gegensatz zur Biochemie allenfalls Langeweile im Klassenzimmer, unterbrochen von ein paar Knalleffekten. In der Biochemie aber hat offenbar über das Kohlenstoffatom die Kreativität freien Zutritt. Biochemie ist nichtlinear. Das biochemisch kreierte Molekül Desoxyribonukleinsäure (DNA) seinerseits schafft die unübersehbarer Vielfalt der Lebewesen, denen ebenfalls Muster zugrunde liegen. An dieser Stelle dürfte es sich als sinnvoll erweisen, einen Ausflug zu den Anfängen der nichtlinearen Mathematik, besser bekannt unter dem Namen fraktale Geometrie, zu unternehmen: Zunächst beschrieb Mandelbrot seine Ideen in einzelnen wissenschaftlichen Artikeln und Vorträgen. Richtig bekannt wurde seine bahnbrechende Erkenntnis, daß eine Beschreibung von natürlich auftretenden Formen und Prozessen mit Hilfe der bekannten geometrischen Modelle nicht möglich sei, aber durch seine zwei Bücher. Darin bewies er anhand vieler Beispiele, daß die >Monsterkurvenpathologischen Strukturenpathologische Strukturu-Quarksd-Quarkd-Quarksu-Quarkmittlere MaterialdichteBig BangBig CrunchDieses Verhältnis der im Weltraum vorliegenden Materialdichte und der kritischen Dichte ist heute berechenbarsie wird von den Astrophysikern als Omega bezeichnetMan weiß heutedaß die Zahl nicht sehr von eins abweichen kannInflation  (…) (J. Scheppach, Plötzlich sieht das All ganz anders aus, P.M. – Magazin 4/88, S. 83) Betrachten wir den Urknall einmal als Folge eines Schleusenereignisses, das eintrat, als sich ein Ungleichgewicht zwischen Materie und Antimaterie herausbildete. Dann aber muß es zwischen dem hypothetischen und dem tatsächlichen Urknall zu einer Phasenverschiebung gekommen sein: Mit dem hypothetischen Urknall begann der Übergang in die Strahlungssingularität. Dabei kam es zu einer Phase der Instabilität, während der sich Energiemuster (Teilchen und Antiteilchen) bildeten, die beim Zusammentreffen vollkommen in Strahlung übergingen. Der tatsächliche Urknall fand erst statt, als – aus welchen Gründen auch immer – im „Teilchenstadium“ des Übergangs sich eine „kritische Masse“ an Materie gebildet hatte. Erst dann hatte die Gravitation die Möglichkeit, störend in den Geschehensablauf einzugreifen. Das Universum zuckte einen Augenblick. Dann erst kam es zu dem Ereignis, das wir als „Urknall“ kennen. Dann erst wurden die Anfangsbedingungen gesetzt, die das für uns sichtbare Universum hervorbrachten. Der tatsächliche Urknall ist vom hypothetischen also um eine Nuance verschoben. Da die kosmische Hintergrundstrahlung aber das Echo des noch vollkommen symmetrischen hypothetischen Urknalls repräsentiert, ist ihr Wert für uns anscheinend in allen Himmelsrichtungen konstant. Nun haben wir auch keine Schwierigkeiten mehr, die Kluft zwischen der Heisenbergschen Unschärferelation und der Kausalität der klassischen Physik zu schließen. – Das Universum ist akausal, aber musterstabil. Was der Mensch subjektiv als Kausalität von Ereignissen erlebt, ist sein Vertrauen in die Konstanz der Muster. Allerdings eröffnet sich ein ganz anderer Fragenkomplex, der sich aus dem Muster „Welle“ ergibt. Von elektromagnetischen Wellen wird behauptet, daß deren Energie mit der Frequenz zunehme. Röntgenstrahlung sei energiereicher als Radiostrahlung. Allerdings läßt sich das nicht aus der Einsteinschen Gleichung ableiten, denn elektromagnetische Strahlung entzieht sich der Berechenbarkeit. Andererseits haben wir auch in unserem berechenbaren Teil des Universums Wellen. Wellen übertragen in Gasen, Wasser und Festkörpern Schallschwingungen. Wasserwellen durchqueren Ozeane und erfreuen die Surfer vor der kalifornischen Küste. Erdbebenwellen haben dazu beigetragen, den Geologen einen Überblick über den inneren Aufbau der Erde zu verschaffen. Wellen sind also allgegenwärtig. Ob Licht, Schall oder Erdbeben, alle Wellen haben eines gemeinsam: sie tragen und übertragen Information über ihre Entstehung. Die Welle an sich ist bereits ein Thema, das dazu einlädt, näher hinzusehen, weil auch hier die Skaleninvarianz augenscheinlich durchschlägt. Beim Anblick der auf meinem Computerbildschirm erscheinenden Muster, die auf ziemlich simplen Rechenvorschriften beruhen, drängt sich mir eine gänzlich andere Frage auf, die uns auf dem Markt an jedem Obst- und Gemüsestand begegnen kann: „Wenn Sie das nächste Mal einen Blumenkohl kaufen, können Sie Studien an einem fraktalen Objekt betreiben, ohne erst in die geheiligten Hallen der Wissenschaft eintreten zu müssen. Bricht man aus einem Blumenkohlkopf ein Blumenkohlröschen heraus und betrachtet es etwas genauer, so stellt man überraschenderweise fest, daß es dem Blumenkohl ziemlich ähnlich sieht – es ist zwar kleiner, aber besitzt die gleiche Struktur. Man kann nun aus diesem ersten Blumenkohlröschen ein zweites, kleineres Blumenkohlröschen herausbrechen, welches bei genauem Hinsehen dem ersten Blumenkohlröschen ziemlich ähnlich sieht – kleiner zwar, aber die gleiche Struktur besitzend. Hier müssen wir normalerweise unsere Untersuchung abbrechen, denn ein noch kleineres Blumenkohlröschen finden wir nur ganz selten…(Lerbinger/Kuchenbuch aaO, S. 17) Warum gleicht das Blumenkohlröschen dem ganzen Blumenkohl? – Warum erscheint das „Apfelmännchen“ auf meinem Bildschirm auf allen denkbaren Größenskalen? – Anderes gefragt: Wo ist das „Apfelmännchen“, wenn es nicht auf meinem Bildschirm zu sehen ist? Daß es „existiert“, ist naturwissenschaftlich „beweisbar“, denn, wenn wir ein entsprechendes Computerprogramm als „Versuchsanordnung betrachten, läßt sich das „Experiment Apfelmännchen“ beliebig oft mit demselben „Ergebnis“ wiederholen. Stellen wir die Frage erneut anders: Gibt es neben der allgegenwärtigen Information auch so etwas wie „Präformation“, die die Muster festlegt? (Gerhard Altenhoff, Australopithecus Superbus Procrustes –Der Mensch, ein Hologramm der Evolution– unv. Manuskript, 2000) Am 18.3.2005 stellte die WELT die Frage: „Was beschleunigt die Ausdehnung des Universums“. Darauf haben die Astrophysiker bis heute keine befriedigende Antwort gefunden. Das können sie auch nicht, weil sie sich mit dem Begriff „Urknall“ den Weg selbst verstellt haben. Der „Urknall“ weckt nämlich die Vorstellung, am Anfang der Zeit hätte eine Art Detonation stattgefunden, und wir würden als Weltall das Auseinanderfliegen der Trümmer beobachten. Nun weiß jeder Sprengmeister und Autohersteller, daß die Detonation sich von der Explosion grundlegend unterscheidet. Bei der Detonation ist die Abbrandgeschwindigkeit größer als die Ausbreitungsgeschwindigkeit der erzeugten Gase, bei der Explosion ist es umgekehrt. Deswegen lassen sich Motoren nicht mit Dynamit betreiben, wohl aber mit Benzin und Diesel. Stellt man sich den „Urknall“ als Initialzündung vor, dann muß das Universum „Gas geben“ und der Ausdehnungsprozeß sich selbst beschleunigen. MfG– Gerhard Altenhoff Karl-Küffler-Str. 41 41542 Dormagen Tel. 0 21 82 60 23 8 http://www.bundesadel.de Der oben erwähnte „Masseverlust“ bei der Kernfusion beträgt übrigens etwas 0,78%. – Er ist aber nicht der einzige, denn auch jeder „gewöhnliche“ chemische Prozeß im Weltall hat einen Masseverlust zur Folge: Fischer Lexikon Chemie, 3. Auflage 1964: S. 69: „Die Masse bleibt bei jeder physikalischen oder chemischen Änderung der Stoffe konstant. Dieses Gesetz bedarf (seit der 1905 von Einstein aufgestellten Beziehung E = m x c exp. 2) einer Einschränkung, die allerdings praktisch nicht von Bedeutung ist. Wenn Energie E zur Masse m und dem Quadrat der Lichtgeschwindigkeit in Beziehung steht, so errechnet sich zwar der Wert der Energie für 1 g zu E = 9 g . 10 exp. 20 cm exp.2 / sec exp.2 = 9,2 Bill. Kpm, aber die Masse würde bei 10 Cal Energieverlust pro g (nach m = E/c exp 2) nur um etwa 5 x 10 exp –10 g leichter werden, d. h., es tritt keine wägbare Änderung selbst bei den stärkst exothermen oder endothermen Reaktionen ein. – So Prof. Dr. Friedrich Klages. Man höre genau hin: „Es tritt keine wägbare Änderung ein“. – Es tritt zwar keine „wägbare“ Änderung ein, der Masseverlust an sich ist indes nicht bezweifelbar, eben weil er berechenbar ist. Und hier offenbart sich das typische Vorgehen der Vertreter des mechanistischen Weltbildes. Alles, was sie nicht wägen oder messen können, wird wegprokrustiert. – Genau so, wie man in Newtons Mechanik Reibung und Wärme „vernachlässigen“ kann, um die Gleichungen zu retten. Newtons Uhr, die ohne Wärme auskam, die ist abgelaufen. Das mechanozentrische Weltbild ist längt überholt. – Nur, das weiß kaum einer. Es will auch keiner wissen, weil es unbequem ist, die Rechnung gemeinsam mit dem Wirt zu erarbeiten. Da macht man doch lieber die Rechnung ohne ihn und holt sich gelegentlich eine blutige Nase. Wenn man dann die blutige Nase hat, schreit man „Katastrophe“ und beschuldigt die „Gewalt“ der Naturkräfte. Die Natur, die ist ohne Zweifel gewaltig, aber sie ist nicht gewalttätig. – Das ist der Unterschied! — Mit freundlichen Grüßen Gerhard Altenhoff
Lieber Herr Steffen,
Sie sehen wieder einmal, die Welt sieht anders aus als sie uns erscheint. Man muß nur genau hinschauen. Aber, das wußte Girodano Bruno besser als ich, ds genaue Hinschauen ist mehr als unerwünscht. Wenn es eine Stiftung gibt, die sich in der Tradition Brunos wähnt, warum sorgt sie nicht für ein genaues Hinschauen? – Das müssen Sie mir einmal erklären, aber bitte so, als wäre ich vier Jahr alt.

Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Altenhoff

Bismarckstr. 40
41542 Dormagen
Tel. 0 21 33 97 30 29
http://www.advocatusdeorum.wordpress.com

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